Mentaltraining und Entspannung.
Im entspannten Wachzustand treten im Gehirn die langsamen Gehirnwellen (Alphawellen) in den Vordergrund. Der Körper ist total entspannt, der Geist hellwach und konzentriert. Die positive Wirkung ist wissenschaftlich gut untersucht. Laut Grawe (1924,S. 633-637) ist dieser Zustand eine effiziente und langfristig Möglichkeit, Denk und Verhaltensweisen zu verändern. Wir wissen, wie wichtig es in der heutigen hektischen Zeit ist, zur Ruhe zu kommen.
Musik unterstützt die Wirkung und Vertiefung dieses entspannten Zustands sehr gut.
Persönlich spricht mich die Harfenmusik sehr an und ich möchte Ihnen sie gerne etwas näherbringen.
Wussten Sie, dass die Harfe das weltweit verbreiteteste, und eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit ist?
Bereits um etwa 4000 v. Chr. wurde in Ägypten und 3000 v. Chr. in Mesopotamien mit der Harfe gespielt. Im nördlichen Europa erscheinen die ersten Abbildungen von Harfen in Irland um etwa 800 n. Chr.
Eine der ältesten erhaltenen Harfen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, benannt nach dem legendären irischen König Brian Boru, hat einen aus einem einzigen Stamm gestalteten Korpus. Als Resonanzholz kam Weidenholz zum Einsatz. Diese Harfe kann in der Bibliothek des Trinity College in Dublin besichtigt werden (auch auf den irischen Euro- und Cent Münzen).
Eine Konzertharfe hat 47 Saiten und umfasst einen Umfang von sechseinhalb Oktaven. Die „Konzertharfe“ meint immer eine Doppelpedalharfe (Grundstimmung Ces-Dur), mit der in allen Tonarten gespielt werden kann. Sie hat in der Regel sieben Pedale, eines für jeden Stammton. Die Pedale sind durch Kabel in der Säule der Harfe mit einem Mechanismus verbunden, der es erlaubt während des Spielens die Länge des vibrierenden Teils der Saiten zu verändern, was die Stimmungen der Saiten verändert. Jedes Pedal hat drei Positionen, in der Anfangsposition haben alle Töne ein b-Vorzeichen. Jeder Ton lässt sich nun zweimal um einen Halbtonschritt erhöhen.
Eine Musikerin die die Konzertharfe exzellent beherrscht, stelle ich Ihnen hier gerne kurz vor.
Ekaterina Afanasieva, geboren in Moskau, begann bereits als 5-jähriges Mädchen mit der Harfe zu spielen.
In Moskau absolvierte sie zunächst die Musikhochschule mit Auszeichnung (Diplomierte Orchester-Musikerin), später ein Studium der Harfe im Haupt- und Klaviers im Nebenfach an der Staatlichen Musikalisch-Pädagogischen Hochschule (Diplomierte Konzertharfenistin und Harfenlehrerin mit Auszeichnung).
In diesen Jahren des Studiums gewann sie nicht nur mehrere Wettbewerbe – den 1. Preis beim „Nationalen Harfen Wettbewerb“ sowie den 3. Preis beim „Internationalen Vera Dulova Harfen Wettbewerb“ – sondern trat beim „7. Harfen-Weltkongress“ auf und musizierte als Solistin im „Moskauer Jugend Symphonie Orchester“.
Die „Künstlerische Reife“ erlang Ekaterina schließlich mit dem Abschluss ihres Aufbaustudiums am Hamburger Konservatorium mit Auszeichnung.
Gegenwärtig lebt Ekaterina am Bodensee wo sie Harfe unterrichtet.
Ekaterinas umfangreiches Repertoire umfasst nicht nur klassische Werke sondern auch Pop und Jazz sowie Auszüge aus Opern und Operetten. Sie spielt während internationaler Festivals, bei Umrahmungen von Messen, Vernissagen und festlichen Anlässen jeglicher Art und tritt immer wieder in renommierten Hotels der internationalen Spitzenklasse auf.
Am besten Sie hören und sehen sie in diesem Video.

[...] Entspannung mit Harfenmusik [...]…
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Einfach mal abschalten und Ruhe genießen. Die meisten machen dies viel zu selten!
Als neue Methode finde ich die FEE-Methode von Klaus Krebs und Awai Cheung hervorragend um nicht nur entspannt zu werden, sondern auch sich neu zu fokussieren. Der eine ist Psychologe und der andere Qi-Gong Meister.
Die Beiden kombinieren Qugong mit westlichen Entspannungstechniken und es ist erstaunlich, wie rasch und intensiv die Übungen bei mir wirken.
Sehr schöne Musik und feines Video. Die Musik eignet sich hervorragend fürs Mentaltraining und zum abschalten. Vielen Dank für den Beitrag.