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	<title>m e n t a l t r a i n i n g &#187; Schöne Metaphern</title>
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	<description>Mentaltraining - Mentalakademie Corporateblog</description>
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		<item>
		<title>&#8220;Der Seuchengott und die Angst&#8221;</title>
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		<comments>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/der-seuchengott-und-die-angst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 21:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Leute! Hier, etwas zum Nachdenken&#8230;.: &#8220;Der Seuchengott&#8221; Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam. Der Weise fragte ihn: “Wohin gehst Du?” Und der Seuchengott antwortete ihm: “Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.” Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Leute!<br />
Hier, etwas zum Nachdenken&#8230;.:</p>
<p><strong>&#8220;Der Seuchengott&#8221;</strong></p>
<p>Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum,</p>
<p>als der Seuchengott des Weges kam.</p>
<p>Der Weise fragte ihn: “<em>Wohin gehst Du?</em>” Und der Seuchengott antwortete ihm:</p>
<p>“<em>Ich gehe in die Stadt und werde dort hundert Menschen töten.</em>”</p>
<p>Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem Weisen vorbei.</p>
<p>Der Weise sprach zu ihm:</p>
<p>“<em>Du sagtest mir, dass Du hundert Menschen töten wolltest.</em></p>
<p><em>Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend gestorben.</em>”</p>
<p>Der Seuchengott aber sprach:</p>
<p>“<em>Ich tötete nur hundert. Die anderen hat die eigene Angst umgebracht.</em>”</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Ich wünsche euch allen, alles Liebe! <img src='http://mentalakademie.info/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jeanette</p>
<p><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie-europa.com/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Der gläserne Sarkophag&#8221;&#8230;. und das Loslassen der Vergangenheit!</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/allgemein/der-glaserne-sarkophag/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/allgemein/der-glaserne-sarkophag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[  Zum Nachdenken&#8230;. Ein orientalischer König hatte eine zauberhafte Frau, die er über alles liebte. Immer wenn er Zeit hatte, suchte er ihre Nähe. Eines Tages starb die Frau und ließ den König in großer Trauer zurück. “Nie”, rief er aus, “will ich mich von meinem geliebten jungen Weibe trennen.” In einem gläsernen Sarkophag bahrte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-1696" href="http://mentalakademie.info/blog/allgemein/der-glaserne-sarkophag/attachment/rose/"><img class="alignnone size-medium wp-image-1696" src="http://mentalakademie.info/blog/wp-content/uploads/2010/07/ROSE-393x300.jpg" alt="" width="317" height="265" /></a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zum Nachdenken&#8230;.</strong></p>
<p>Ein orientalischer König hatte eine zauberhafte Frau, die er über alles liebte.<br />
Immer wenn er Zeit hatte, suchte er ihre Nähe.<br />
Eines Tages starb die Frau und ließ den König in großer Trauer zurück.<br />
“Nie”, rief er aus, “will ich mich von meinem geliebten jungen Weibe trennen.”<br />
In einem gläsernen Sarkophag bahrte er seine Frau im größten Saal<br />
des Palastes auf und stellte sein Bett daneben,<br />
um nicht eine Minute von ihr getrennt zu sein.<br />
Es war aber ein heißer Sommer, und trotz der Kühle des Palastes<br />
ging der Leichnam der Frau langsam in Verwesung über.<br />
Ihr holdes Antlitz begann sich zu verfärben<br />
und wurde von Tag zu Tag aufgedunsener.<br />
Der König in seiner Liebe sah dies nicht.<br />
Bald erfüllte der süßliche Geruch der Verwesung den ganzen Raum,<br />
und keiner der Diener wagte es, auch nur seine Nase herein zu stecken.<br />
Der König nahm selber schweren Herzens sein Bett und trug es in den Nachbarraum.<br />
Obwohl alle Fenster sperrangelweit offen standen,<br />
kroch der Geruch der Vergänglichkeit ihm nach.<br />
Es flohen alle Diener und Freunde. Dann verlor der König das Bewusstsein.<br />
Der Hakim, der Arzt, ließ ihn in den großen Garten des Palastes bringen.<br />
Als der König erwachte, strich ein frischer Windhauch über ihn.<br />
Der Duft der Rosen umschmeichelte seine Sinne.<br />
Es war ihm, als lebte seine große Liebe noch.<br />
Nach wenigen Tagen erfüllte den König wieder Leben.<br />
Sinnend blickte er in den Blütenkelch einer Rose,<br />
und plötzlich erinnerte er sich daran,<br />
wie schön seine Frau zu Lebzeiten gewesen war.<br />
Er brach die Rose, legte sie auf den Sarkophag<br />
und befahl seinen Dienern, die Leiche der Erde zu übergeben<br />
(Persische Geschichte).</p>
<p>Anmerkung:<br />
Wenn wir festhalten an dem Geliebten, macht es uns krank-<br />
wir vergiften uns selbst, wenn wir das Schöne, das Wertvolle,<br />
die guten Erinnerungen in uns tragen wie eine Rose,<br />
tief in unserem Herzen, als Geschenk, sind wir reich und können wachsen.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Jeanette</p>
<p><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie.info/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Weisheit des Universums&#8230;.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 23:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Nachdenken&#8230;&#8230; Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum Nachdenken&#8230;&#8230;</strong></p>
<p>Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.</p>
<p>Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.</p>
<p>Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: “Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen.”</p>
<p>Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.</p>
<p>Ich wünsche euch allen, alles Liebe!</p>
<p>Jeanette</p>
<p><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie.info/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Mond der Prinzessin Leonore</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/der-mond-der-prinzessin-leonore/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/der-mond-der-prinzessin-leonore/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 16:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Hofnarr]]></category>
		<category><![CDATA[James Thurber]]></category>
		<category><![CDATA[Krank]]></category>
		<category><![CDATA[Leoore]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzessin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Autor dieser Geschichte ist James Thurber [Der Amerikaner James Thurber (geboren 1894, gestorben 1961) war Journalist, Dichter und Zeichner. Lange Jahre war er freier Mitarbeiter an der weitverbreiteten Zeitschrift „The New Yorker“. Mit seinen humoristischen Geschichten und Zeichnungen stellt er Auswüchse des modernen Lebens bloß. Nach mehreren seiner Bücher wurden Filme gedreht. Die Amerikaner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Autor dieser Geschichte ist James Thurber</strong><br />
[Der Amerikaner James Thurber (geboren 1894, gestorben 1961) war Journalist, Dichter und Zeichner. Lange Jahre war er freier Mitarbeiter an der weitverbreiteten Zeitschrift „The New Yorker“. Mit seinen humoristischen Geschichten und Zeichnungen stellt er Auswüchse des modernen Lebens bloß. Nach mehreren seiner Bücher wurden Filme gedreht. Die Amerikaner sagen, dass er ihnen das Lachen wiedergeschenkt habe.]</p>
<p><strong>Diese Geschichte ist meine Lieblingsgeschichte.</strong> Sie ist zwar  etwas lang, jedoch sagt so viel aus und ist wunderschön.</p>
<p>Doch, lesen Sie  selbst&#8230;</p>
<p><strong>Es war einmal ein Königreich, das lag am Meer, und dort lebte eine kleine Prinzessin namens Leonore. </strong></p>
<p>Sie war zehn Jahre alt und ging ins elfte. Eines Tages wurde Leonore krank; sie hatte zu viel Himbeertorte gegessen und musste das Bett hüten. Der Königliche Leibarzt wurde gerufen, um nach ihr zu sehen. Er maß ihre Temperatur, fühlte ihren Puls und ließ sich die Zunge zeigen. Er wurde sehr besorgt und schickte nach dem König, Leonores Vater. Der König kam auch gleich, um zu sehen, wie es mit der Prinzessin stand. „Ich will dir alles geben, was dein Herz nur wünschen kann“, sagte der König zur kleinen Leonore. „Gibt es etwas, wonach dein Herz begehrt?“ „Ja“, sagte die Prinzessin, „ich möchte gern den Mond haben. Wenn ich den Mond habe, werde ich gleich wieder gesund.“</p>
<p>Darauf ging der König zum Thronsaal und läutete dreimal lang und einmal kurz, und sofort trat der Oberhofmarschall in den Saal. Er war ein großer, dicker Mann mit einer großen Brille, die seine Augen zweimal so groß erscheinen ließ, wie sie wirklich waren. Infolgedessen schien hin wiederum der Oberhofmarschall zweimal so weise zu sein, wie er wirklich war.</p>
<p>„Ich wünsche, dass du der Prinzessin Leonore den Mond verschaffst“, sagte der König. „Wenn sie den Mond bekommt, wird sie wieder gesund. Besorge ihn noch heute Abend, aber allerspätestens morgen!“ Der Oberhofmarschall wischte sich mit seinem Taschentuch die Stirn ab und schnäuzte sich vernehmlich die Nase. „Ich habe, seit ich Euch diene, eine Menge für Euch besorgt, Eure Majestät“, sagte er. „Es trifft sich zufällig, dass ich eine Liste davon bei mir habe.“ Er zog eine lange Pergamentrolle aus der Tasche. „Lasst mich sehen.“ Er schaute mit gerunzelter Stirn in die Liste. „Ich habe Euch Elfenbein, Affen und Pfauen verschafft; Rubine, Opale und Smaragde; schwarze Orchideen, rosafarbene Elefanten und blaue Pudel; Kolibrizungen, Federn von Engelflügeln; Riesen, Zwerge und Seejungfrauen; &#8230;“</p>
<p>„Das macht nichts“, unterbrach in der König, „was ich jetzt brauche, ist der Mond.“</p>
<p>„Der Mond“, sagte der Oberhofmarschall, „kommt leider nicht in Frage. Er ist 35.000<br />
Meilen entfernt und größer als das Schlafzimmer der Prinzessin. Außerdem ist er aus<br />
geschmolzenem Kupfer gemacht. Ich kann ihn Euch nicht herbeischaffen, Majestät. Blaue Pudel jawohl! Den Mond &#8211; nein!“ Da geriet der König in Wut, hieß den Oberhofmarschall den Saal verlassen und den Königlichen Zauberer zu sich kommen.</p>
<p>Der Königliche Zauberer war ein kleiner, schmächtiger Mann mit einem länglichen Gesicht. Er trug einen hohen, roten, spitzen Hut, der mit Silbersternen besetzt war, und eine lange blaue Robe, über und über mit goldenen Eulen bestickt. Er wurde recht blass, als ihm der König sagte, dass er für sein Töchterchen den Mond brauche und dass er von ihm, dem Königlichen Zauberer, erwarte, er könne ihn beschaffen.</p>
<p>„Ich habe in meiner Amtszeit eine ganze Menge für Euch gezaubert, Majestät“, sagte er.<br />
„Zufällig habe ich in meiner Tasche eine Liste von all den Zaubereien, die ich für Euch ausgeführt habe. Lasst mich mal sehen. Ich habe für Euch Blut aus Steckrüben gequetscht und Steckrüben aus Blut. Ich habe Kaninchen aus Zylinderhüten gezaubert und Zylinderhüte aus Kaninchen. Ich habe aus nichts Blumen, Tambourins und Tauben gezaubert und dann wieder nichts aus Blumen, Tambourins und Tauben. Ich habe Euch ‘Wünschelruten, Zauberstäbe und Kristallkugeln verschafft, um darin die Zukunft zu schauen. Ich versah Euch mit Siebenmeilenstiefeln und mit einer Tarnkappe &#8230;“</p>
<p>„Die Tarnkappe funktionierte aber nicht“ fiel der König ein, „ich bin damit genau wie vorher überall angestoßen.“</p>
<p>„Was ich jetzt von dir wünsche, ist allein der Mond“, sagte der König. „Die Prinzessin wünscht ihn, und wenn sie ihn bekommt, wird sie gleich wieder gesund.“</p>
<p>„Den Mond kann niemand bekommen“, sagte der Königliche Zauberer. „Er ist 150.000<br />
Meilen entfernt und aus grünem Käse gemacht. Außerdem ist er zweimal so groß wie<br />
euer ganzer Palast.“</p>
<p>Wieder geriet der König in großen Zorn und schickte den Königlichen Zauberer zurück in seine Zauberhöhle.</p>
<p>Dann befahl er, den Königlichen Mathematiker vorzuladen, einen kahlköpfigen, kurzsichtigen Mann mit einer Haube auf dem Kopf und einem Federhalter hinter dem Ohr. „Ich will keine lange Liste vorgelesen bekommen von allem, was du seit 1907 für mich ausgerechnet hast“, sagte der König zu ihm, „ich will von dir hier auf der Stelle ausgerechnet haben, wie man den Mond für die Prinzessin Leonore beschaffen kann.“ „Ich freue mich ja so, Majestät, dass Ihr an all das denkt, was ich für Euch seit 1907 ausgerechnet habe“, sagte der Königliche Mathematiker. „Rein zufällig habe ich eine Liste davon bei mir. Ich habe Euch die Entfernungen zwischen Tag und Nacht sowie zwischen A und Z errechnet. Ich habe überschlagen, wie weit Aufwärts liegt, wie lange es währt, um nach Hinweg zu kommen, und was aus Vergangen wird. Ich weiß, wie viel Ichs Ihr haben müsst, um ein Wir auszumachen, und wie viel Vögel Ihr mit dem Salz des Ozeans fangen könnt. Nebenbei: 187.796.132, wenn es Euch interessieren sollte.“</p>
<p>„So viel Vögel gibt‘s ja gar nicht“, sagte der König, „und überhaupt: was ich jetzt brauche, ist der Mond.“</p>
<p>„Der Mond ist 300.000 Meilen entfernt“, sagte der Königliche Mathematiker. „Er ist rund und flach wie eine Münze, nur dass er aus Asbest gemacht ist; er ist halb so groß wie Euer ganzes Königreich. überdies ist er am Himmel festgeklebt. Den Mond kann niemand herunterholen.“ Der König geriet in eine noch größere Wut und schickte den Königlichen Mathematiker wieder fort.</p>
<p>Dann läutete er dem Hofnarren. Der kam in den Saal gesprungen, mit seiner Kappe und den kleinen Glöckchen daran, und ließ sich am Fuß des Thrones nieder.</p>
<p>„Was kann ich für Euch tun, Majestät?“</p>
<p>„Die Prinzessin Leonore möchte den Mond haben“, sagte der König traurig, „und sie kann nicht wieder gesund werden, ehe sie ihn bekommen hat. Aber niemand kann ihn ihr holen. Jedes mal, wenn ich jemand um den Mond bitte, wird er größer und entfernter. Du kannst nichts für mich tun &#8211; höchstens auf deiner Laute spielen; aber möglichst etwas Trauriges.“</p>
<p>„Wie groß, sagen sie, ist der Mond und wie weit entfernt?“ fragte der Hofnarr.<br />
„Der Oberhofmarschall behauptete, er sei 35.000 Meilen entfernt und größer als das<br />
Zimmer der Prinzessin Leonore“, sagte der König, „der Königliche Zauberer sagt, er sei 150.000 Meilen entfernt und zweimal so groß wie dieser Palast. Der Königliche Mathematiker sagt, er sei 300.000 Meilen entfernt und halb so groß wie das ganze Königreich.“</p>
<p>Der Hofnarr zupfte eine Weile auf seiner Laute. „Sie sind alle drei sehr gelehrt, und es ist klar, dass sie alle drei recht haben. Wenn sie alle drei recht haben, dann muss der Mond genauso groß sein und so weit entfernt, wie jeder denkt. Man braucht also bloß die Prinzessin Leonore zu fragen, was sie denkt, wie groß der Mond sei.“</p>
<p>„Daran hätte ich nie gedacht“, erwiderte der König.</p>
<p>„Ich will zu ihr gehen und sie fragen, Majestät.“</p>
<p>Die Prinzessin Leonore freute sich, den Hofnarren zu sehen, aber ihr Gesicht war sehr blass und ihre Stimme sehr schwach.</p>
<p>„Hast du mir den Mond mitgebracht?“ fragte sie. „Noch nicht“, sagte der Hofnarr, „aber ich bin gerade dabei, ihn dir zu holen. Was denkst du, wie groß er wohl sein könnte?“ „Er ist ein bisschen kleiner als mein Daumennagel“, sagte sie, „denn wenn ich meinen Daumennagel gegen den Mond halte, deckt er ihn gerade zu.<br />
„Und wie weit ist er entfernt?“ fragte der Hofnarr.</p>
<p>„Er hängt nicht ganz so hoch, wie der dicke Baum vor meinem Fenster groß ist“, sagte die Prinzessin, „denn manchmal bleibt er in seinen höchsten Zweigen hängen.“ „Ich will heute nacht auf den Baum klettern, wenn der Mond in den oberen Zweigen hängt, und ihn dir herunterholen“, sagte der Hofnarr. Dann fiel ihm etwas anderes ein. „Woraus ist eigentlich der Mond gemacht, Prinzessin?“ fragte er.</p>
<p>„Oh, natürlich ist er aus Gold, du Dummkopf“, sagte sie. Der Hofnarr ging zum Königlichen Goldschmied und ließ bei ihm einen niedlichen runden, goldenen Mond anfertigen, gerade ein wenig kleiner als der Daumennagel der Prinzessin Leonore. Dann wurde der goldene Mond an einer goldenen Kette befestigt, damit die Prinzessin ihn als Halsschmuck tragen konnte.</p>
<p>„Was ist das eigentlich, was ich da machen musste?“ fragte der Königliche Goldschmied. „Ihr habt den Mond gemacht“, sagte der Hofnarr. „Das ist der Mond.“ „Aber der Mond“, sagte der Königliche Goldschmied, „ist 500.000 Meilen entfernt, ist aus Bronze und rund wie eine Kugel.“</p>
<p>„Das denkst du“, sagte der Hofnarr und ging mit dem Mond seiner Wege. Der Hofnarr brachte den Mond der Prinzessin, die überglücklich war. Tags darauf war sie wieder gesund, konnte aufstehen und im Garten spielen.</p>
<p>Aber der König wusste, dass der Mond am selben Abend wieder am Himmel aufgehen würde, und wenn die Prinzessin ihn sähe, würde sie merken, dass der Mond an ihrer Halskette nicht der echte war. So sagte er zum Oberhofmarschall: „Wir müssen verhindern, dass die Prinzessin heute Abend den Mond sehen bekommt. Denk dir etwas aus!“</p>
<p>Der Oberhofmarschall legte den Zeigefinger an die Stirn. „Wir könnten für die Prinzessin eine schwarze Brille bestellen.“</p>
<p>Aber über diesen Vorschlag wurde der König sehr unwillig. „Wenn sie eine schwarze Brille trägt, wird sie überall anstoßen und dann wieder krank werden!“<br />
So berief er den Königlichen Zauberer zu sich, der erst auf den Händen lief, dann auf dem Kopf stand und schließlich wieder auf seine Füße zu stehen kam. „Ich weiß, was wir tun könnten“, sagte er. „Schwarze Samtvorhänge aufhängen, um alle Gärten um den Palast wie ein Zirkuszelt zu überdachen.“ Da wurde aber der König so wütend, dass er mit beiden Armen in der Luft herumfuchtelte. „Schwarze Vorhänge halten die frische Luft ab, und die Prinzessin würde wieder krank werden.“ Er befahl, den Königlichen Mathematiker zu holen.</p>
<p>Der Königliche Mathematiker schritt im Kreise herum und dann im Viereck, und dann stand er still. „Ich hab‘s“, sagte er, „wir könnten jede Nacht im Garten ein Feuerwerk abbrennen. Wir wollen eine Menge Leuchtfontänen aus Silber machen und Wasserfälle aus Gold. Wenn sie dann verpuffen, wird der Himmel mit so vielen Funken bedeckt sein, dass er taghell erleuchtet ist und die Prinzessin den Mond nicht sehen kann.“ Jetzt geriet der König in einen solchen Zorn, dass er einen Luftsprung machte. „Das Feuerwerk würde die Prinzessin am Einschlafen hindern, und sie würde wieder krank werden.“ So schickte er den Königlichen Mathematiker ebenfalls wieder fort.</p>
<p>Als der König aus dem Fenster blickte, war es draußen dunkel geworden, und der leuchtende Rand der Mondscheibe lugte gerade über den Horizont.</p>
<p>Voller Schrecken sprang er auf und klingelte nach dem Hofnarren. „Spiel mir etwas sehr, sehr Trauriges“, sagte der König, „denn wenn die Prinzessin den Mond draußen sieht, wird sie wieder krank.“</p>
<p>Der Hofnarr zupfte auf seiner Laute. „Was sagen Eure klugen Gelehrten dazu?“<br />
„Ihnen fällt nichts ein, um den Mond zu verstecken, als was die Prinzessin wieder krank machen würde“, sagte der König.</p>
<p>Der Hofnarr spielte leise eine andere Melodie. „Wenn Eure Gelehrten den Mond nicht verstecken können, dann kann er nicht versteckt werden“, sagte er. „Aber wer wusste zu sagen, wie man den Mond bekommen kann? Das war die Prinzessin Leonore! Daher ist die Prinzessin Leonore klüger als Eure Gelehrten und weiß vom Monde mehr als sie. Also will ich die Prinzessin fragen!“</p>
<p>Und ehe der König ihn zurückzuhalten vermochte, glitt er still aus dem Thronsaal und hinauf über die Marmortreppe ins Schlafzimmer der Prinzessin. Sie war schon zu Bett gegangen, aber noch ganz wach und schaute aus dem Fenster zum Himmel, wo leuchtend der Mond stand. In ihrer Hand glänzte der Mond, den ihr der Hofnarr gebracht hatte. Dieser schaute sehr bekümmert drein, und in seinen Augen schienen Tränen zu schimmern.</p>
<p>„Sag mir nur, Prinzessin Leonore“, fragte er kläglich, „wie kann der Mond am Himmel scheinen, wenn er doch um deinen Hals an einer goldenen Kette hängt?“ Die Prinzessin blickte ihn an und lachte. „Das ist nicht schwer, du Dummkopf“, sagte sie. „Wenn ich einen Zahn verliere, wächst ein neuer dafür, nicht wahr? Und wenn der Gärtner im Garten Blumen schneidet, blühen andere Blumen an ihrer Stelle auf.“ „Daran hätte ich selber denken können“, sagte der Hofnarr, „das ist ja dieselbe Geschichte wie mit dem Tageslicht.“</p>
<p>„Und mit dem Monde ist es auch dieselbe Geschichte“, sagte die Prinzessin Leonore. „<strong>Ich denke, das ist mit allem dieselbe Geschichte</strong>.“</p>
<p>Ihre Stimme wurde ganz leise und verlor sich allmählich, und der Hofnarr merkte, dass sie eingeschlafen war. Behutsam schob er ihre Kissen zurecht. Aber ehe er das Zimmer verließ, ging er hinüber ans Fenster und zwinkerte zum Mond hinauf, denn es schien dem Hofnarren, als ob der Mond ihm zugezwinkert habe.</p>
<p><strong>Und was denken Sie?</strong></p>
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		<title>Vom Traum, der Wirklichkeit werden wollte</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/vom-traum-der-wirklichkeit-werden-wollte/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 09:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Mann, der hatte einen Traum. Diesen Traum hatte er schon sehr lange und er dachte immer wieder wehmütig an ihn. Der Traum selbst hatte sich riesig darüber gefreut, von dem Mann erdacht zu werden und er war ganz aufgeregt, denn irgenwann musste er ja umgesetzt werden. Doch schnell erkannte der Traum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Es war einmal ein Mann, der hatte einen Traum.</h3>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-1292" title="traum" src="http://mentalakademie.info/blog/wp-content/uploads/2009/10/traum.jpg" alt="traum" width="500" height="252" /><br />
</strong></p>
<p>Diesen Traum hatte er schon sehr lange und er dachte immer wieder wehmütig an ihn.</p>
<p>Der Traum selbst hatte sich riesig darüber gefreut, von dem Mann erdacht zu werden und er war ganz aufgeregt, denn irgenwann musste er ja umgesetzt werden.</p>
<p>Doch schnell erkannte der Traum, dass der Mann zwar viel an ihn dachte, aber nie wirklich etwas dafür tat, ihn Wirklichkeit werden zu lassen.</p>
<p>Das machte den Traum sehr traurig, denn er wollte doch so gerne wahr werden.</p>
<p>Er half dem Mann, so gut er konnte, indem er in den Gedanken des Mannes immer wieder wundervolle Bilder von seiner Erfüllung erscheinen ließ. Auch arbeitete er mit den Ideen zusammen, die gemeinsam immer wieder neue Vorschläge machten.</p>
<p>Doch nichts geschah.</p>
<p><strong>Eines Tages wurde es dem Traum zu dumm und er machte sich auf die Suche nach einem anderen Menschen.</strong></p>
<p><em>Tania Konnerth &#8220;Aus der Schatzkiste des Lebens&#8221;</em></p>
<h3>Welchen Traum hast Du?</h3>
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		<title>Die einsame Insel &#8211; wenn du einen Wunsch frei hättest</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/die-einsame-insel-wenn-du-einen-wunsch-frei-hattest/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 17:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Guru]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapeut]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Wunsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch irgendeinen Zufall des Lebens stranden auf einer einsamen Insel: Ein Guru, ein Psychotherapeut und ein Mensch auf der Suche nach dem Sinn des Daseins, ein so genannter Suchender. Die Natur hält für sie alles zum Überleben Nötige überreichlich bereit. Also kann jeder, um sich die Zeit zu vertreiben, das tun, was er eben am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch irgendeinen Zufall des Lebens stranden auf einer einsamen Insel: Ein Guru, ein Psychotherapeut und ein Mensch auf der Suche nach dem Sinn des Daseins, ein so genannter Suchender.</p>
<p>Die Natur hält für sie alles zum Überleben Nötige überreichlich bereit. Also kann jeder, um sich die Zeit zu vertreiben, das tun, was er eben am besten kann. Der Guru veranstaltet jeden Morgen eine Meditationsstunde und gibt jeden Abend Darshan. Der Psychotherapeut gewährt dem Suchenden täglich eine Doppelstunde Psychotherapie, nachdem der Guru von so was nix wissen will. Der Suchende meditiert am Morgen, konsumiert zwischendurch mal seine Doppelstunde Psychotherapie und sitzt jeden Abend zu Füßen des Gurus, gemeinsam mit dem Psychotherapeuten, der für sich entschieden hat, ein wenig Erleuchtung täte ihm auch ganz gut. Und in der Zwischenzeit sucht er eben, der Suchende.</p>
<p>Eines Tages findet er auch etwas, nämlich eine algenbewachsene Flasche am Strand. Neugierig zieht er den Stöpsel heraus und es erscheint der Djinn, der Flaschengeist.</p>
<p>Der Flaschengeist verneigt sich vor ihm und sagt mit Donnerstimme: &#8220;Ehrgebietender Meister, Ihr habt mich aus dieser engen und dreckigen Flasche befreit, dafür erfülle ich drei Wünsche: einen für Euch und je einen für Eure beiden Freunde!&#8221;</p>
<p>Der Guru reagiert am raschesten: &#8220;Also ich will wieder zurück in meinem Ashram in Indien!&#8221; &#8211; Schwupp, weg ist er.</p>
<p>Der Psychotherapeut hat einen ähnlichen Wunsch: &#8220;Also, wenn ich mir das so richtig überlege, wäre ich eigentlich auch ganz gerne wieder in meiner Praxis in Wien!&#8221; &#8211; Schwupp, auch er verschwindet.</p>
<p>Der Suchende schaut ganz traurig drein und klagt: &#8220;Ach, ich armer Suchender, ich! Wie einsam werde ich doch jetzt sein, von allen meinen Freunden verlassen! Und wie gut ging es mir doch zuvor! Einen eigenen Psychotherapeuten hatte ich und sogar einen eigenen Guru! Und jetzt ist das alles vorbei! Ach, ich wünschte, meine Freunde, der Psychotherapeut und der Guru, sie wären wieder hier bei mir auf unserer kleinen Insel!&#8221;</p>
<p>In diesem Sinne wenn du einen Wunsch frei hättest???</p>
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		<title>Gibt es ein Leben nach der Geburt?</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/gibt-es-ein-leben-nach-der-geburt/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/gibt-es-ein-leben-nach-der-geburt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 00:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen beschäftigt immer wieder die Frage: &#8220;Was geschieht eigentlich nach dem Leben&#8221; Hast du bereits Antworten gefunden? Vielleicht beruhigt es Dich, das, egal aus welcher Perspektive wir das Leben betrachten, sich scheinbar immer die gleichen Fragen über das Leben ergeben? Dazu eine kleine Geschichte nach Henry Nouwen: Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Menschen beschäftigt immer wieder die Frage:</strong></p>
<h3>&#8220;Was geschieht eigentlich nach dem Leben&#8221;</h3>
<p><strong>Hast du bereits Antworten gefunden?</strong></p>
<p>Vielleicht beruhigt es Dich, das, egal aus welcher Perspektive wir das Leben betrachten, sich scheinbar immer die gleichen Fragen über das Leben ergeben?</p>
<p><strong>Dazu eine kleine Geschichte nach Henry Nouwen</strong>:</p>
<p>Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter. &#8220;Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?&#8221; fragt der eine Zwilling.</p>
<p>&#8220;Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.&#8221; antwortet der andere Zwilling.</p>
<p>&#8220;Ich glaube, das ist Blödsinn!&#8221; sagt der erste. &#8220;Es kann kein Leben nach der Geburt geben &#8211; wie sollte das denn bitteschön aussehen?&#8221;</p>
<p>&#8220;So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?&#8221;</p>
<p>&#8220;So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.&#8221;</p>
<p>&#8220;Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von &#8216;nach der Geburt&#8217;. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?&#8221;</p>
<p>&#8220;Na hier &#8211; überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!&#8221;</p>
<p>&#8220;Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt&#8230;.&#8221;</p>
<p>Ist es nicht genau das, was wir über das Leben nach dem Leben wissen?<br />
Ist diese Synchronizität zufällig?</p>
<p><strong>Was glaubst Du? &#8230;</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein weiser Mann am Stadttor</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/ein-weiser-mann-am-stadttor/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 14:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Stadttor saß ein Weiser. Ein Wanderer kam daher und fragte ihn: “Wie sind die Menschen in dieser Stadt?“ Und der Weise antwortete: “Wie sind denn die Menschen in der Stadt, aus der du kommst?“ Der Wanderer jammerte: „Gewalttätig, gemein, heuchlerisch und unsympathisch gerade deshalb will ich ha an einen neuen Ort ziehen!“ Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor einem Stadttor saß ein Weiser.</strong></p>
<p>Ein Wanderer kam daher und fragte ihn: “<em>Wie sind die Menschen in dieser Stadt?</em>“</p>
<p>Und der Weise antwortete: “<em>Wie sind denn die Menschen in der Stadt, aus der du kommst?</em>“</p>
<p>Der Wanderer jammerte: „<em>Gewalttätig, gemein, heuchlerisch und unsympathisch gerade deshalb will ich ha an einen neuen Ort ziehen!</em>“</p>
<p>Der Weise antwortete: „<em>Du hast leider Pech. Auch diese Stadt ist voller gewalttätiger, gemeiner, heuchlerischer und unsympathischer Menschen!</em>“</p>
<p>Einige Zeit später kam ein anderer Wanderer daher und auch er befragte den Weisen: „S<em>age mir, wie sind die Menschen in dieser Stadt?</em>“</p>
<p>Und auch hier fragte der Weise zurück: „<em>Wie sind denn die Menschen in der Stadt, aus der du kommst?</em>“</p>
<p>Der zweite Wanderer entgegnete: „<em>Die Stadt, aus der ich komme, ist voller wunderbarer, liebevoller und aufmerksamer Menschen, ich hatte so viele Freunde in der Stadt, in der ich wohnte, doch ich muss aus beruflichen Gründen hierherziehen. Deshalb bin ich ha so neugierig, was mich hier erwarten wird.</em>“</p>
<p>Und der Weise schmunzelte: “<em>Du hast Glück, mein Junge, auch diese Stadt ist voller wunderbarer, liebvoller und aufmerksamer Menschen.</em>“</p>
<p><strong>Welche Menschen wohnen in deiner Stadt?</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Kreis</title>
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		<comments>http://mentalakademie.info/blog/schoene-metaphern/der-kreis/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 20:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Antwort]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Betroffener bat einen, der mit ihm ein Stück des gleichen Weges ging: &#8220;Sage mir, was für uns zählt.&#8221; Der andere gab ihm zur Antwort: &#8220;Als erstes zählt, dass wir am Leben sind für eine Zeit, so dass es einen Anfang hat, vor dem schon vieles war, und das es, wenn es endet, zurück ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Betroffener bat einen, der mit ihm ein Stück des gleichen Weges ging:<br />
&#8220;<em><strong>Sage mir, was für uns zählt</strong>.</em>&#8221;</p>
<p>Der andere gab ihm zur Antwort: &#8220;<em>Als erstes zählt, dass wir am Leben sind für eine Zeit, so dass es einen Anfang hat, vor dem schon vieles war, und das es, wenn es endet, zurück ins Viele vor ihm fällt.</em></p>
<p><em>Denn wie bei einem Kreis, wenn er sich schließt, sein Ende und sein Anfang ein und dasselbe werden, so schließt das Nachher unseres Lebens sich nahtlos seinem Vorher an, als wäre zwischen ihnen keine Zeit gewesen: <strong>Zeit haben wir daher nur jetzt</strong>.</em>&#8221;</p>
<p>Als nächstes zählt, &#8220;<em>dass, was wir in der Zeit wirken, sich uns mit ihr entzieht, als würde es zu einer Zeit gehören, und würden wir, wo wir zu wirken meinen, nur wie ein Werkzeug aufgehoben, für etwas über uns hinaus benutzt und wieder weggelegt. Entlassen werden wir vollendet</em>.&#8221;</p>
<p>Der Betroffene fragte: &#8220;<em>Wenn wir und was wir wirken, jedes zu seiner Zeit besteht und endet, was zählt, wenn unsere Zeit sich schließt?</em>&#8221;</p>
<p>Der andere sprach: &#8220;<em><strong>Es zählt das Vorher und das Nachher als ein Gleiches.</strong></em>&#8221;</p>
<p><strong>Dann trennten sich ihre Wege und ihre Zeit, und beide hielten an und inne.</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>Vom Eichhörnchen und dem Weisen Bär</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 18:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schöne Metaphern]]></category>
		<category><![CDATA[Bär]]></category>
		<category><![CDATA[Eichhörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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		<category><![CDATA[Offenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein mal ein junges, lebenslustiges Eichhörnchen. Täglich suchte es das Abendteuer. Es hatte dieses und jenes ausprobiert, war immer zu Späßen aufgelegt und neugierig bis über beide Ohren. Seine Artgenossen bewunderten seinen Tatendrang, aber besonders seine Offenheit gegenüber der Lebensweisen anderer. Doch je älter es wurde, sehnte es sich zunehmend nach ruhe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein mal ein junges, lebenslustiges Eichhörnchen. Täglich suchte es das Abendteuer. Es hatte dieses und jenes ausprobiert, war immer zu Späßen aufgelegt und neugierig bis über beide Ohren. Seine Artgenossen bewunderten seinen Tatendrang, aber besonders seine Offenheit gegenüber der Lebensweisen anderer.</p>
<p>Doch je älter es wurde, sehnte es sich zunehmend nach ruhe und Sicherheit. Die Zeit verging und so manches veränderte sich im Umfeld des Eichhörnchens und somit auch das Eichhörnchen selber.</p>
<p>Das was es früher an anderen immer eher belächelt hatte – begann es mehr und mehr zu bewundern, z.b. Quaselstrippen- denn immer was einfiel oder Theaterspieler. Auch das Eichhörnchen hatte schon so vieles ausprobiert. Es hatte andere befragt wie sie es denn machten? Es hatte Bücher gelesen und immer wieder vorgenommen, jetzt ein ganz Selbstbewusstes Eichhörnchen zu werden, sich nicht mehr alles so zu Herzen nehmen und die Gefühle nicht mehr zu unterdrücken. Doch wenn sich wieder ein Tag dem Ende neigte, musste es feststellen das es sich wieder aufgewühlt hatte. Es fühlte sich dann oft zerschlagen und fand nur mühsam in denn Schlaf.</p>
<p>Jetzt wollte es einen letzten Versuch machen.</p>
<p>Es hatte von einem alten Weisen Bär gehört. Dieser Bär lebte zurückgezogen in einem den entfernten Wäldern. Andere Waldbewohner, die in aus früheren Tagen noch persönlich kannten, beschrieben ihn als eigen und seltsam. Es wurde nur erzählt das er komische fragen stelle. Eines Morgens ganz in der früh machte es sich auf dem Weg. Es sprang von Baum zu Baum, ganz aufgeregt war es. Irgendwann fand es den Bären. Beinahe wäre es an ihm vorbeigelaufen denn er lag ruhig schlafend unter einen Baum. Als sich das Eichhörnchen vorsichtig näherte, schlug der Bär die Augen auf. Selten hat sich ein Eichhörnchen so nahe an mich herangewagt, dacht der Bär.</p>
<p>Das Eichhörnchen nahm alle Mut zusammen und trug sein Anliegen ausführlich vor und zum Schluss“: Weißt du weiser alter Bär, ich hatte alles versucht, ich habe Bücher gelesen, Meditiert, heilsame Kräuter getrunken, selbst beim Walddoktor bin ich gewesen aber meine Eichhörnchen Komplexe plagen mich weiter“. Der Bär gähnt und brummte leise, so das man es kaum verstehen konnte vor sich hin. „Dabei kann’s so einfach sein.“ Das Eichhörnchen hatte es dennoch gehört und entgegnete: „ Nein, nein Hr. Bär, das kann nicht einfach sein. Und fängt erneut an zu erzählen, warum es sich bei ihm um einen schier Hoffnungslosen Fall handeln müsse. Der Bär unterbrach das Eichhörnchen mit freundlicher aber bestimmter Stimme. „Also, Eichhörnchen erkläre mir jetzt genau was du anders haben möchtest“</p>
<p>„Aber das erzähle ich ja die ganze Zeit.</p>
<p>Ich will das meine Unsicherheit verschwindet,“ und dabei hüpfte es aufgeregt von einer Stelle zur anderen. “Nun ich hab gehört was du loswerden willst, aber sag mir was willst du statt dessen.“ Das Eichhörnchen hielt inne und sah den Bären fragend an, dann sprach es“: Du bist doch der weise Bär.“ Mit tiefer Stimme antwortete der Bär.“ Liebes Eichhörnchen, ich könnte dir beibringen wie ich es mache, aber das wäre der Bärenweg, deswegen erlaube mir noch einmal die frage: Wie möchtest du sein.“ „ Na halt ruhiger und gelassener“ antwortete das Eichhörnchen, es verstand nicht das der Bär es nicht verstand. So versuchte es erneut zu erklären und begann die ganze Geschichte von vorn zu erzählen.</p>
<p>Der Bär hob die Augenbrauen und unterbrach es wieder.“ Eichhörnchen erzähl mir nicht dein leid, das kennst du, vielleicht möchtest du einen neuen Weg ausprobieren.“ Das Eichhörnchen war jetzt völlig irritiert, man hatte es ja gewarnt, das der Bär stelle komische fragen. „ Nun sag mir Eichhörnchen gab es in deinen Leben noch nie eine Zeit, in der du so warst, wie du jetzt gern sein möchtest“ das Eichhörnchen Überlegte.“ Zuerst schüttelte es verneinend den Kopf, doch dann ging ein Strahlen über sein Gesicht und langsam begann es zu erzählen. „Als es noch klein war und der Vater abends immer Geschichten erzählte, da war es ganz entspannt. Es lauschte aufmerksam der Stimme des Vater.“</p>
<p>Der weise Bäre hörte eine weile zu und unterbrach es dann freundlich. „ Und so möchtest du sein.“ „ JA“ der Bär fragte weiter. „Denk noch einmal an die Zeit zurück, was war an dieser Situation das besondere.““</p>
<p>Ich hab’s, ich hatte nur Augen für eine Sache und es war schön nicht Selbst etwas tun zu müssen damit das Leben Spaß macht einfach nur mit offenen Augen und Ohren dasitzen und jeden Moment genießen.“ Der Bär mit freundlicher Miene. „ Na wunderbar, du hast alles was du brauchst in dir.“</p>
<p>Das Eichhörnchen stand da, zwar etwas verwirt aber dennoch ruhig und gelassen.</p>
<p>Nachdem der Bär den Eichhörnchen noch zeigte, wie man seine Fähigkeiten verstärkt und wieder findet, machte es sich selbstsicher und ruhig auf dem Heim weg.</p>
<p>Von nun an war es immer so wie es sein wollte.</p>
<p>Autorin <em>Gerlinde Kapfhammer</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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