Gestern war mein 5. Fastentag und ich lief schon mit einem typischen Fastengrinser durch die Gegend. Fröhlich, friedlich mit mir und der Welt einverstanden. Wie ich es schon erwartet hatte, überfiel mich ein heftiger Energieanfall und ich begann zu räumen und zu räumen und zu räumen …. Kasten ausmisten, mich von allem trennen, was ich nicht mehr brauche oder nicht mehr mag.
Zwischendurch natürlich die Fastenrituale nicht vergessen! Trinken, trinken, trinken und immer wieder dazwischen rasten – im besten Fall mit einem Leberwickel und Ruhe genießen! Zum sporteln hab ich diesmal gar nicht richtig Lust, ich übe täglich meine 5 Tibeter und mache Spaziergänge, das reicht mir im Moment. Nur nichts erzwingen.
Am späten Nachmittag schmeckte meine Fastenbrühe wie ein Dinner in einem Haubenlokal. Anschließend auf die Couch und den schönen Roman fertiglesen. Wie immer, früh zu Bett.
Heute erwachte ich nicht nur mit dem schnurrenden Kater neben mir, sondern auch mit viel Energie und Tatendrang! Und was soll ich euch sagen – ich putze und entrümple schon seit dem Morgen das ganze Haus.
Herrliches Gefühl! Nur ja nicht übernehmen und die Ruhepausen einhalten, bei so einem Leichtigkeitsgefühl kann man schon darauf vergessen – aber bitte nicht!!
Ich freu mich auf diesen Tag und was er noch alles bringen wird!