Brainfood – Doping fürs Hirn oder nur Bauernfängerei?
Gesichert ist, eine Ausgewogene Ernährung steigert die geistige Fitness.
Was braucht das Hirn?
Kein Übergewicht, viel Bewegung, nicht rauchen, wenig Stress… So in etwa weiß jeder, was ihn gesund erhält und alt werden lässt – ohne dabei alt auszusehen.
Doch jetzt geht’s ans Feintuning – mit Nahrung, die gezielt das Oberstübchen fit hält.
Wie DER SPIEGEL unlängst berichtete, sind derzeit viele Forscher auf der Suche nach »Brain-Food«: Sie untersuchen, wie Nahrung auf das Gehirn wirkt.
Klar im Vorteil ist, wer richtig isst. Das zeigen die ersten Versuche. Die mit speziellen Zutaten ernährten Probanden lösen Denkaufgaben besser als vor der Nahrungsumstellung.
In der Spitzengruppe der wirksamsten Gehirn-Ankurbler tummeln sich: Fisch, Blaubeeren, Walnüsse und – Kurkuma, ein Gewürz, das in keiner Curry-Mischung fehlt.
Lautet jetzt die Devise der Zukunft: Nüsse naschen statt Nachhilfe? Lachs essen statt Lernstörung? Wer weiß. Aber zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie dann bitte Ihren Arzt oder Gemüsehändler.
Unabdingbar für optimale Gehirnfunktionen sind.
Essenzielle Aminosäuren: Neurotransmitter-Synthese
Lecithin, Serin: Acetylcholin-Synthese
Vitamin A: Sehprozess
Vitamin E, Vitamin C, Betakarotin: Antioxidanzien
Omega-3-Fettsäuren: ZNS-Entwicklung, Durchblutung feiner Gefäße
B-Vitamine: gesamter Stoffwechsel
Magnesium, Mangan: Neurotransmitter-Synthese
Eisen: Sauerstoff-Transport
Kalzium: synaptische Informationsübertragung
Cholesterin: Myelinbildung
Ich wußte es immer, Studentenfutter trägt seinen Namen zu recht. Lauter gute leckere Nüsse fürs Gehirn, dazu leckeres Trockenobst und Rosinen. Jetzt habe ich sogar die Wissenschaft auf meiner Seite, um meine Studentenfuttersucht zu verteidigen.