Stefan Rainer
Ein kurzer Auszug aus der Diplomarbeit zum Dipl.Mentaltrainer von Stefan sowie sein Film über „Ein Leben im flow“.
Vorgeschichte
Im Frühjahr 2008 bin ich, durch das Paragleiten, mit einem Mentaltrainer in Kontakt gekommen und wurde das erste Mal mit dieser Materie konfrontiert. Daraufhin habe ich mich intensiver mit Mentaltraining auseinandergesetzt und mir einige Bücher zum Thema besorgt.
Diese Erkenntnisse faszinierten mich immer mehr, da es sich mit vielen anderen Bereichen deckte, die ich zuvor schon erlebt und gelesen hatte.
Zuerst wollte ich das Mentaltraining nur für mich selbst anwenden, je tiefer ich jedoch in die Materie vordrang, desto mehr verspürte ich den Drang, dieses Wissen, dass so sehr zu einem glücklichen und zufriedenen Leben beitragen kann, weiterzugeben. Ich begann mich auf die Suche zu machen. Irgendwann entdeckte ich dann die Mentaltrainer Ausbildung der Mentalakademie und meldete mich dort an.
Dies war die wohl beste Entscheidung in meinem bisherigen Leben. Ich wusste schon von früher, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, allerdings wurden mir durch diesen Kurs ganz neue Möglichkeiten der Lebensgestaltung offenbart und mein Leben begann sich von Grund auf zu wandeln. Ich hatte viel von den Lerninhalten schon vorher einmal gehört, allerdings war ich bis dahin nie in der Lage, diese auch so effizient und in eleganter Weise um zu setzen.
Mit jedem Kurs verbesserte sich meine Lebensqualität und meine Auffassung der äußeren Lebensumstände. War ich zu Beginn des Kurses noch etwas skeptisch, ob ich mit dieser Ausbildung auch später wirklich arbeiten könne, wuchs meine Zuversicht stetig, und ich kam zu der fixen Entscheidung, als Mentaltrainer tätig zu werden. Dies aus zweierlei Gründen. Zum einen ist es für mich selber sehr erfüllend, mit dieser Materie zu arbeiten und ich erlangte dadurch eine unglaubliche Lebensqualität, zum anderen gibt es für mich nichts Schöneres als diese Lebensqualität anderen Menschen mitzugeben und ihnen zu helfen ihr gesamtes Potenzial zu entdecken und zu leben. Ich denke in der heutigen Zeit wird der Mensch von so vielen Seiten manipuliert und geformt, dass es an der Zeit ist, ihn wieder zurück zu sich selbst und in seine Eigenverantwortung zu führen.
Vor allem im sportlichen Bereich ist im Mentaltraining häufig von „flow“ die Rede. Er wird als optimale Erfahrung, in der alles ohne Anstrengung läuft, beschrieben. Im Sport versucht man ständig, diesen flow Zustand zu erreichen, oder ihm nahe zu kommen. Auch im normalen Leben, werden flow Erfahrungen als die glücklichsten Momente beschrieben. Dies war für mich Anregung genug, mich mit dem flow Phänomen etwas intensiver auseinander zu setzen und ich besorgte mir das Buch „Flow“ von Mihaly Csikszentmihalyi.

Flow ist der Zustand den man erreicht, wenn man eine Tätigkeit ausübt um der Tätigkeit selbst willen. Wenn man dabei vollkommen im Moment ist und keine anderen Gedanken in seinen Geist lässt. Es ist ein Zustand „bei dem man in eine Tätigkeit so vertieft ist, dass nichts anderes eine Rolle zu spielen scheint; die Erfahrung an sich ist so erfreulich, dass man es selbst um einen hohen Preis tut, um Flow zu erreichen.“ (Mihaly Csikszentmihalyi – Flow S.16)
In den letzen Jahrzehnten hat sich der Lebensstandart bedeutend verbessert. Wir haben Badezimmer, ein Auto, können Musik hören wann wir wollen und noch viele Bequemlichkeiten mehr. Aber es stell sich die Frage ob die Menschen dadurch auch glücklicher geworden sind? Wenn man die Selbstmordrate und die Anzahl der depressiven Menschen betrachtet, deutet dies eher auf das Gegenteil hin.
Wir reden ständig von zivilisierten und unterentwickelten Ländern. Wenn man aber vergleicht, in welchen Ländern die Menschen zufriedener sind und mehr Glücksmomente empfinden, ist kaum ein Unterschied aus zu machen. Was macht den Menschen dann glücklich, wenn nicht (oder nur zum Teil) materieller Reichtum?
Allgemeine Eigenschaften für flow:
- Die eigenen Fähigkeiten stimmen mit der Herausforderung überein
- Die Tätigkeit besitzt gewisse messbare Regelungen die Rückmeldungen bieten – Feedback ist möglich
- Die Aufmerksamkeit ist nur auf diese eine Sache gerichtet und es bleibt keine Zeit um über Probleme nachzudenken
- Das Selbstgefühl verschwindet, man verschmilzt mit der Umgebung
- Das Zeitgefühl wird verzerrt
- Die Aktivität wird ausgeführt, der Sache selbst willen, ohne an mögliche Vorteile zu denken – Autotelische Erfahrung

Grundsätzlich kann man bei jeder körperlichen Tätigkeit flow erfahren. Es kommt dabei nicht darauf an was man macht, sondern wie man etwas macht. Ich kann genauso gut beim spazieren gehen flow erleben, wie bei einem Golfspiel. Ich muss mir selber einfach gewisse Ziele setzen und diese versuchen, in einem bestimmten Rahmen zu erreichen. Beim Spazieren gehen kann man beispielsweise versuchen, eine bestimmte Strecke möglichst schnell, möglichst effizient, oder mit möglichst vielen neuen Eindrücken zu überwinden.
Im Sport geht es vielleicht noch einfacher, da die Ziele oftmals schon vorgegeben sind. Es muss auch keineswegs ein Wettkampf sein, da es vollkommen ausreicht, die eigenen Grenzen zu verschieben. Dabei spielt es keine Rolle auf welchem Niveau man sich bewegt, da der einzige Maßstab die eigenen Fähigkeiten sind.
Der Mensch nimmt mit seinen Gedanken unmittelbar gestalterischen Einfluss auf seine Realität!
Es liegt an uns, unser Leben so zu gestalten, wie wir es gerne hätten. Es gibt keine Zufälle, da alles irgendwo seinen Ursprung hat. Jeder Mensch ist verantwortlich für sein Leben und es liegt in unserer Hand, was wir daraus machen. Erwarte ich negatives, widerfährt mir negatives, erwarte ich positives, widerfährt mir positives. Man kann jedes Ziel erreichen, wenn man dieses Ziel in die tieferen Schichten des Unterbewussten einpflanzt. Jeder Mensch gestaltet seine Realität selbst, jedoch tun dies die meisten unbewusst und unkontrolliert.
Um ein Ziel erreichen zu können, ist es aber notwendig zuerst ein Ziel zu definieren. Dieses Ziel sollte allerdings authentisch sein und den eigenen Bedürfnissen und Wünschen entsprechen und nicht denen der Gesellschaft. Anschließend sollte man das Ziel schriftlich festhalten und wenn notwendig in Teilziele aufteilen.
Dieses Ziel sollte man nun tagtäglich visualisieren und in Meditationen und Traumreisen einfließen lassen. Auch Affirmationen (positive kurze Formulierungen des Ziels die wiederholt werden) sind eine sehr effektive Methode, dieses Torsionsfeld zu verstärken. Es ist eine klare Sache, dass man allein durch mentale Techniken kein Ziel erreichen wird. Allerdings kann man auch nie Erfolg haben, wenn man nicht innerlich davon überzeugt ist und daran glaubt!
Meine heutige Realität ist das Ergebnis der Gedanken von gestern, meine Gedanken von heute bestimmen meine Realität von morgen!

Trailer zum FILM “Ein Leben im flow”

Der Film von Stefan Rainer, Laufzeit 64 Min + Bonus 6 Min, ist über die Mentalakademie für Euro 18,– (plus Versand) erhältlich.
Hier können Sie die DVD bestellen.
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Hallo!
Finde diesen Ausschnitt des Filmes “Ein Leben im Flow” echt super. Hab mir auch den Trailer auf You tube angesehen, und möchte gerne wissen ob dieser Film auch zu kaufen is, da ich gerner den gesammten Film sehen möchte.
Lg Johanna
Hallo liebe Johanna,
der Film, Laufzeit 64 Min + Bonus 6 Min, ist über die Mentalakademie für Euro 18,– (plus Versandkosten) erhältlich.
Liebe Grüße
Hermann
Hallo (:
Habe den Film schon gesehen und ich find ihn super !
Wollte nochmal nachfragen wie das Zitat geht das im Film vorkommt!? Irgendwie so: Die Welt mit den Augen eines Kindes sehen..
Lg Sarah
Hallo Sarah,
Das Zitat stimmt so
Da unsere Gesellschaft sehr viel auf Leistung und Erfolg aufgebaut ist, ist es oft schwierig unser inneres Kind wahrzunehemen. Deshalb wollten wir diesen Aspekt, wie wichtig es ist, das Kindliche nicht zu verlieren auch einbringen.
Beste Grüße, Stefan Rainer