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Ja, diese Frage ist eine immens wichtige und darum frage ich Sie noch einmal:

HABEN SIE SICH HEUTE SCHON SELBST GELIEBT??

Unser Lebensalltag sieht vor, dass wir uns wacker den Herausforderungen stellen, dass wir bestmöglichst all unsere Aufgaben erledigen und niemanden enttäuschen – gerade auch uns selbst nicht. Vielerlei Ansprüche, woher auch immer diese gekommen sind und wie auch immer sie in uns entstanden sind, haben wir in unserem Inneren als Maß aller Dinge gespeichert. Wir tragen dieses Maß als Ergebnis einer ganz persönlichen Entwicklungsgeschichte mit uns mit. Jeder die seine. Das macht uns zu wunderbaren Individuen, die gänzlich unterschiedlich ihr eigenes Leben betrachten und darauf zu reagieren imstande sind.

Eines der wichtigsten Kriterien aber ist uns wohl allen gleich: Je mehr wir aus unserer Mitte heraus handeln,  desto besser und authentischer können wir agieren. Umso besser können wir wieder auf andere Menschen zugehen. Und dazu gehört eindeutig als Grundbaustein, dass wir uns selbst lieben. Fast mag es nach Frevel klingen und ich werde nicht die einzige sein, die in ihrer Kindheit zu hören bekommen hat, dass zuerst die anderen kommen, und dann erst zum Schluss die eigene Person.

Ich bin aber der festen Überzeugung, dass wir nur dann anderen Menschen mit unserer ganzen Qualität begegnen können, wenn wir in uns selbst ruhen und uns selbst lieben. Manche leben diese Selbstliebe einfach aus, indem sie sich selbst pflegen. Meistens betrifft diese Art der Selbstliebe den eigenen Körper: Wir joggen, gehen Rad fahren, wandern, tanzen. Oder wir gönnen uns eine Auszeit, in der wir einem Hobby nachgehen.

Ja, diese sprichwörtliche Lebensbalance, sie ist in aller Munde. Sie tut uns auch gut, das steht außer Frage. Ich wage nur zu behaupten, dass es Dinge gibt, die sehr viel tiefer gehen. Meistens sind es Kränkungen, aktuelle und längst zurückliegende Verletzungen der Seele. Und diese lassen sich nicht so einfach mit einem wohl ausbalancierten Tagesablauf beheben. Sie sind einfach da, mal mehr und mal weniger.

Einen Säugling: Man nimmt ihn behutsam, herzt und liebkost ihn, schaukelt ihn sanft ein wenig in seinen Armen. Beschützt ihn.

Uns Erwachsene: _____________________________________________________???

Wie schon gesagt: Jeder trägt seine eigene Geschichte mit sich. Aber wir können aktiv in diese unsere Geschichte mit eingreifen: 

Nehmen Sie sich selbst in ihre Arme!

Schließen Sie Ihre Augen und tragen Sie sich ein Stück in den Armen oder umarmen Sie sich, probieren Sie es einfach aus. Seien Sie behutsam mit sich und lächeln Sie sich einfach freundlich zu, dazu benötigt man nämlich nicht einmal einen Spiegel. Denn Ihre Seele wird davon wissen, wenn Sie sich selbst zulächeln, wenn Sie sich selbst zu lieben beginnen.

Das, was Sie in diesem Moment zu spüren vermögen, das hängt natürlich mit Ihrer persönlichen Geschichte zusammen, denn es handelt sich dabei ja sozusagen um einen Fortsetzungsroman und nicht um ein neues Buch, das Sie zu lesen, pardon: zu leben beginnen ….

Aber ich kann Ihnen versichern, dass es Sie stärken wird und Ihr Leben bereichern wird. Trainieren Sie ihren Geist und machen Sie Ihrer Seele ein Geschenk und wiederholen Sie die Übung, sooft Sie es wollen:

Halten Sie sich selbst in Ihren Armen und machen Sie sich Ihre Liebe zum Geschenk.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Innigkeit mit sich selbst!

MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie
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