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Fehlende Gelassenheit

Wünschen Sie sich auch, in schwierigen Situationen gelassen(er) zu sein?

Oder sind Sie eher ein Vorbild an Gelassenheit?

Für viele Menschen ist Gelassenheit zwar sehr erstrebenswert, aber bislang nur schwer erreichbar. Stattdessen lassen wir Dinge, Gegebenheiten, Bemerkungen häufig zu nah an uns heran. Wir können nach Feierabend die Gedanken an die Arbeit nicht abschalten, zerbrechen uns über künftige Geschehnisse den Kopf, machen Probleme schlimmer als sie sind, malen uns Worst-Case-Szenarien aus oder haben Angst vor unbekannten Situationen oder schwierigen Aufgaben. Das ist das genaue Gegenteil von Gelassenheit.

In welchen Situationen lässt Ihre Gelassenheit zu wünschen übrig?

Oder sind Sie auch in den schwierigsten Situationen gelassen?

Als Konsequenz aus der fehlenden Gelassenheit beschleunigt sich unsere Atmung, das Gedankenkarussell dreht sich eifrig / oder wir fühlen uns klein, falsch, inkompetent etc.; je nachdem, in welchen Fällen uns die Gelassenheit verlässt und der Unruhe Platz macht.

Wie wirkt sich fehlende Gelassenheit auf Sie aus?

Was sind Ihre ersten Anzeichen dafür, dass Sie Ihre Unbekümmertheit verloren haben?

Vorhandene Gelassenheit ist stattdessen durch eine ruhige, tiefe Atmung, Entspanntheit, positive Gedanken und eine optimistische Lebenseinstellung gekennzeichnet.

Methoden:

Wie haben Sie es bislang geschafft, sich Ihre Gelassenheit zu bewahren?

In welchen Situationen gelingt Ihnen dies besonders gut?

Unter welchen Umständen ist Ihre Gelassenheit noch ausbaufähig?

Sammeln Sie Ihre Stärken in einer Zeitreise ein

Ich laden Sie ein, innerlich in Ihrer Vergangenheit zu einem Zeitpunkt zurückzukehren, wo Sie es sehr wohl schafften, auch in einer schwierigen, vielleicht sogar für Sie bedrohlichen Situation gelassen zu bleiben. Wenn Sie eine solche Situation gefunden haben, können Sie die Bilder und Gefühle von damals erneut in sich entstehen lassen und Ihr Erfolgserlebnis noch einmal mit allen Sinnen wahrnehmen und genießen. Stellen Sie sich nun die folgenden Fragen:

  • Wie haben Sie das damals geschafft?
  • Welche Fähigkeiten und Stärken haben zu Ihrer Gelassenheit beigetragen?
  • Welche Ressourcen haben Sie damals erfolgreich aktiviert?

Notieren Sie Ihre Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen, die Ihnen damals zur Gelassenheit verhalfen. Sammeln Sie all Ihre Schätze ein und bringen Sie sie in die Gegenwart mit.

Vielleicht finden Sie auch ein passendes äußeres Symbol für Ihre inneren Stärken und Ressourcen. Das können ein Stein, eine Postkarte, ein Foto, ein Schmuckstück, ein Andenken und vieles mehr sein. Dadurch bekommen Ihre inneren Schätze in der äußeren Welt noch mehr Kraft.

Schauen Sie nun, wie sich Ihre Situation / Ihr Lebensgefühl durch die eingesammelten Stärken positiv verändert. Sind Sie schon ein bisschen gelassener?

Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Fähigkeiten und Stärken Ihnen nun wieder zur Verfügung stehen.

Viel Spaß und Erfolg beim Training wünscht Gabriele Radl

MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie
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