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Sandra Höbel

sandraMein Name ist Sandra Höbel, also eigentlich ja Alexandra, nach meiner Urgroßmutter. Allerdings steht dieser Name nur in all meinen öffentlichen Dokumenten. Im täglichen Leben, und das bereits seit 39 Jahren, bin ich für alle die “Sandra”.

Meine Großmutter – ich habe sie immer “Memi” genannt, weil “Oma” so alt klingt, und das war sie für mich nie – war mein großes Vorbild! Sie war praktische Ärztin und hat als solche Großes geleistet und unzähligen Menschen Gutes getan. Außerdem war sie ein gütiger, wunderbarer Mensch! Mein fester Wille, Medizin zu studieren, endete im Jahr 1987 vor dem Inskriptionsschalter der Universität Graz, als ich mir nicht mehr sicher war, ob ich so viel Blut vertragen konnte, wie es in einer medizinischen Laufbahn wohl unvermeidbar ist!

Dem Ratschlag meines Vaters, Jus zu studieren, “weil man das ja immer brauchen kann”, habe ich mich, Gott sei’s gedankt, entzogen – allerdings durch die “Flucht” in eine – aus der Sicht meiner wahren Berufung gesehen – nicht viel bessere Alternative: das Studium der Betriebswirtschaftslehre.

Ich habe anfangs fleißig studiert, nebenbei immer gearbeitet, und bin schließlich… gescheitert. Undenkbar für eine Höbel zu scheitern, und doch ist es mir passiert!! Viele Jahre hat mich dieses Scheitern belastet, vor allem weil mich lange Zeit sehr abhängig von der “Meinung der Gesellschaft” gemacht habe. Das weiß ich aber erst heute – seit ich, 20 Jahre nach meiner Inskription und nach einigen beruflichen Stationen im Jahr 2007 mein Studium abgeschlossen und – bezeichnender Weise an einem Freitag, dem 13. April – sponsiert habe!

Alles, was ich in den 20 Jahren dazwischen erreicht habe, hat keinen Titel gebraucht, um mich zu einem zufriedenen Menschen reifen zu lassen. Ich bin an meinen Aufgaben gewachsen – heute betrachte ich die Wertigkeit, die manche – und gar nicht wenige – Menschen einem Titel zuschreiben, eher amüsiert! Den Abschluss allerdings habe ich ganz allein für mich gemacht – der Weg dorthin war eine bereichernde Erfahrung, die ein Wesentliches zu meinem Ganzen beigetragen hat.

Mein beruflicher Weg führte mich über die Schilcherland Spezialitäten (eine Vermarktungsoffensive weststeirischer Spezialitäten) als Redakteurin zur Kleinen Zeitung und zur Landentwicklung Steiermark – eine steirische Landesinitiative, die ich als stellvertretende Geschäftsführerin auch derzeit begleiten darf. Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, (Veranstaltungs)Organisation waren und sind meine Haupteinsatzbereiche, in denen ich wertvolle Erfahrungen und umfassendes know-how gesammelt habe.

Immer war und ist mein Fokus auch auf Weiterbildung gerichtet! Unter dem Motto “Nichts im Leben ist umsonst” habe ich mir stets meine Neugierde und Aufgeschlossenheit für Neues bewahrt und bereits in viele Bereiche hineingeschnuppert, die mich immer wieder zu einem kompletteren Menschen gemacht haben.
Berufliche Spezialausbildungen, Marketing- und Kommunikationsseminare, Weiterbildungen zur Persönlichkeitsentwicklung – wann immer ich die Chance zur Qualifizierung hatte, habe ich sie ergriffen!

“ALLES HAT SEINE ZEIT!”
Diese Lebensweisheit hat sich in meinem Leben schon so oft bewahrheitet und ich vertraue inzwischen ganz fest darauf, dass mich die Dinge finden, wenn die Zeit dafür reif ist!
So war es auch beim Mentaltraining! Ich habe im heurigen Juli das erste Modul im Rahmen der Ferienakademie in St. Georgen am Längsee absolviert – es war eine großartige Woche, die einiges in mir in Bewegung gesetzt hat! Ich spüre eine starke Veränderung an – und vor allem in – mir und weiß gleichzeitig, das ist erst der Anfang von etwas, das ich derzeit noch gar nicht in der Lage bin, einzuschätzen! Ich freue mich unsagbar darauf, weiterzugehen auf diesem wunderbaren Weg und – wer weiß – dort noch viele Schätze und vielleicht auch meine Erfüllung zu finden…

Der “Privatmensch Sandra” ist sehr sportbegeistert. Meine Jugend von 6 bis 18 Jahren habe ich zu einem Großteil auf den steirischen, österreichischen und teilweise auch internationalen Schipisten verbracht, um als – aus der Sicht der Elite der Schihauptschüler und -gymnasiasten – “Falachlandindianer” (weil aus der Weststeiermark) ob meiner guten Rennergebnisse für Furore zu sorgen. Seit meinem 18. Lebensjahr habe ich dem Rennsport abgesagt und mich zu einer leidenschaftlichen Freizeitschifahrerin entwickelt. Frankreich ist “mein Schiland” – endlose Gelädefahrten im Pulverschnee und Firn sind ein kaum zu beschreibendes Erlebnis. Tennis, Radfahren, Wandern gehören mit zu meinen liebsten sportlichen Freizeitbeschäftigungen und geben meinem Körper ein wunderbares Wohlgefühl.

Meine wahre Berufung aber liegt wohl im Schreiben – so lange ich denken kann, begleitet mich das geschriebene Wort. Immer schon waren Texte meine Art, mich auszudrücken. Ich habe im Jahr 2004 – gemeinsam mit einem Bekannten – ein Büchlein im Eigenverlag veröffentlicht: “herzerwachen kunterbunt”. Und ich habe fest vor, diese Berufung zu verstärken und weiter auszubauen.
Fotografieren, gestalten liegen mir im Blut.

Und ohne Musik wäre mein Leben nicht vorstellbar: Ich singe für mein Leben gerne (vornehmlich Kärntner Lieder), spiele Steirische Harmonika, habe 12 Jahre Klavier gespielt und kann zur Gänze im Musikgenuss (verschiedenster Stilrichtungen – von der Volksmusik bis zur Oper) versinken.

Schließlich bin ich jemand, der gerne und immer für die Gemeinschaft organisiert, seien es Radtouren, Wanderungen oder sonstige Unternehmungen. Schon viel Bereicherndes ist mir im Rahmen dieser Aktivitäten zuteil geworden!

Ich bin ein feinfühliger, liebevoller, glücklicher, dankbarer…. Mensch und freue mich, hier einen Beitrag zum Weblog leisten zu dürfen!
Und ich hoffe, es gelingt mir, dich/euch, mit meinen Gedanken, Gefühlen, Worten und Zeilen zu erreichen und zu berühren…

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2 Kommentare auf “Sandra Höbel”

  1. Gerti sagt:

    Liebe Sandra,
    meine intensiven Gedanken an Dich haben mich-wohl nicht zufällig- auf diese / Deine Seite geführt. Ich freue mich, dass ich nun diesen Streifzug durch die Stationen Deines Lebens “schwarz auf weiß” in Händen habe. Zuviel Zeit war vergangen, bis wir uns exakt zu der Zeit, als Du diese Seite geschrieben hast, wieder getroffen haben.

    Ich wünsche Dir hier an dieser Stelle viel Spaß beim “bloggen” und dass Du die Menschen mit Deinen Gefühlen, Gedanken und Worten erreichst, da bin ich mir ganz sicher. Alle haben großes Glück, Dir zu begegnen………. und ich danke Dir für Deine Begnungen mit MIR!

  2. Heribert Kunze sagt:

    Es sollten mehr dieser Lichtstrahlen von Dir gesendet werden, dann könnte diese Welt da und dort wohl ein etwas anderes Gesicht erhalten.
    Mit einem “..manchmal könnte man die Welt umarmen”- Grüße an alle
    Heribert aus Tirol

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