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	<title>m e n t a l t r a i n i n g &#187; Gehirn</title>
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	<description>Mentaltraining - Mentalakademie Corporateblog</description>
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		<title>Wie das Gehirn die Wirklichkeit konstruiert</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist die Welt, so wie wir sie sehen tatsächlich Realität oder nur ein Produkt unseres Gehirns? Was wäre, wenn das, was wir erleben, bloß eine individuelle Illusion ist? International renommierte Wissenschaftler machen anhand anschaulicher Beispiele deutlich, wie leicht unsere Wahrnehmung &#8211; und damit unsere individuelle Realität &#8211; beeinflussbar ist. Sehen Sie hier den Teil 1 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist die Welt, so wie wir sie sehen tatsächlich Realität oder nur ein Produkt unseres Gehirns?</strong></p>
<p><strong>Was wäre, wenn das, was wir erleben, bloß eine individuelle Illusion ist? </strong></p>
<p>International renommierte Wissenschaftler machen anhand anschaulicher Beispiele deutlich, wie leicht unsere Wahrnehmung &#8211; und damit unsere individuelle Realität &#8211; beeinflussbar ist.</p>
<p>Sehen Sie hier den Teil 1 der Dokumentation „Wahrheit? Alles Lüge“</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Wl224WyYLgY&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Wl224WyYLgY&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></object></p>
<p>Teil 2</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xsSKIYkaYYs&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xsSKIYkaYYs&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></object></p>
<p>Teil 3</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iyfw1HKEUTQ&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iyfw1HKEUTQ&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></object></p>
<p>Teil 4</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hHQDpwp1AVE&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hHQDpwp1AVE&amp;rel=0&amp;color1=0xd6d6d6&amp;color2=0xf0f0f0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="344"></object></p>
<p>Mit unseren Gedanken erschaffen wir uns unsere Welt.<br />
<strong>Wie denken Sie darüber?</strong></p>
<h4><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie.info/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a><br />
<span style="color: #ffffff">.</span></h4>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Lernen mit einem halben Gehirn&#8221;</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/gehirnforschung/lernen-mit-einem-halben-gehirn/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/gehirnforschung/lernen-mit-einem-halben-gehirn/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 23:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. Februar 2002 wurde in der internationalen medizinischen Fachzeitschrift Lancet der Fall eines 7 jährigen Mädchens publiziert, bei dem im Alter von drei Jahren die linke Gehirnhälfte operativ entfernt wurde, um eine ansonsten tödlich verlaufende chronische Gehirnentzündung mit unbeherrschbaren epileptischen Anfällen zu behandeln. Dem Kind fehlte also Großhirnhälfte, noch dazu die linke sprachdominante Hemisphäre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. Februar 2002 wurde in der internationalen medizinischen Fachzeitschrift <em>Lancet </em>der Fall eines 7 jährigen Mädchens publiziert, bei dem im Alter von drei Jahren die linke Gehirnhälfte operativ entfernt wurde, um eine ansonsten tödlich verlaufende chronische Gehirnentzündung mit unbeherrschbaren epileptischen Anfällen zu behandeln.</p>
<p>Dem Kind fehlte also Großhirnhälfte, noch dazu die linke sprachdominante Hemisphäre, und man würde eine schwerste halbseitige Körperbehinderung sowie das Fehlen sprachlicher Kommunikation erwarten. Das Besondere an dem Fall: Das Kind war mit sieben Jahren praktisch völlig normal und könnte nicht nur eine, sondern zwei Sprachen fließend sprechen.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt vielleicht eindrucksvoller als jedes andere, wie <em>flexibel und anpassungsfähig</em> das Gehirn ist! Ganz offensichtlich kommt das Mädchen einigermaßen mit nur der Hälfte seines Gehirns aus. Das Gehirn hat gelernt, seine fehlende Hälfte zu kompensieren. Wenn das möglich ist, dann sollte jeder mit einem ganzen Gehirn wahre Höchstleistungen vollbringen können! – kann er auch! Aber nur, wenn er mit seinem Gehirn richtig umgeht. Hier liegt bei den meisten Menschen vieles im Argen, nicht aus bösem Willen, sondern schlicht aus Unkenntnis und wir vergessen, wie die Aufmerksamkeit, die Motivation und die Emotionen das Lernen beeinflussen.</p>
<p><strong>Ich wünsche Euch viel Spaß beim LERNEN!</strong></p>
<p>Alles Liebe  =))</p>
<p>Jeanette</p>
<h4><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie.info/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Das Gehirn kennt keine Objektivität</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/gehirnforschung/das-gehirn-kennt-keine-objektivitat/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/gehirnforschung/das-gehirn-kennt-keine-objektivitat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanke]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Objektivität]]></category>
		<category><![CDATA[Überleben]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Watzlawick]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gehirn strukturiert sich permanent selbst, um dem Individuum ein Überleben zu ermöglichen. Es schafft sich ein eigenes Konstrukt der Welt, um damit arbeiten zu können. Damit macht es sich die Welt passend. Das Hauptkriterium unseres „Weltbildes“ ist Überleben, nicht Wahrheit. Es gibt kein objektives Wissen über die Welt, sondern immer nur unsere Wahrnehmung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gehirn strukturiert sich permanent selbst, um dem Individuum ein Überleben zu ermöglichen. Es schafft sich ein eigenes Konstrukt der Welt, um damit arbeiten zu können. Damit macht es sich die Welt passend.<br />
<strong><br />
Das Hauptkriterium unseres „Weltbildes“ ist Überleben, nicht Wahrheit.</strong></p>
<p>Es gibt kein objektives Wissen über die Welt, sondern immer nur unsere Wahrnehmung der Welt. Und diese Wahrnehmung der Dinge lässt sich stets nur mit unserer Wahrnehmung von den Dingen vergleichen, nicht mit den Dingen selbst.</p>
<p><strong>In anderen Worten: Wir sind die Erfinder unserer Wirklichkeit und Verstehen heißt, sich eine Interpretation aufzubauen, die in bestimmten Situationen funktioniert.</strong></p>
<p>Dadurch gewinnt der konstruktivistische Gedanke <em>„es gibt keine Objektivität“</em>, beziehungsweise auch das Zitat von Paul Watzlawick: <em>„Die Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“</em>, ihre neurobiologische Rechtfertigung.</p>
<h4><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie.info/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a><br />
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		</item>
		<item>
		<title>Brainfood &#8211; Doping fürs Gehirn?</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/gesundheit/brainfood-doping-furs-gehirn/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/gesundheit/brainfood-doping-furs-gehirn/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 23:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Doping]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Hirn]]></category>
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		<category><![CDATA[Magnesium]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Brainfood &#8211; Doping fürs Hirn oder nur Bauernfängerei? Gesichert ist, eine Ausgewogene Ernährung steigert die geistige Fitness. Was braucht das Hirn? Kein Übergewicht, viel Bewegung, nicht rauchen, wenig Stress… So in etwa weiß jeder, was ihn gesund erhält und alt werden lässt – ohne dabei alt auszusehen. Doch jetzt geht’s ans Feintuning – mit Nahrung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Brainfood &#8211; Doping fürs Hirn oder nur Bauernfängerei?</h3>
<p>Gesichert ist, eine Ausgewogene Ernährung steigert die geistige Fitness.</p>
<p><strong>Was </strong><strong>braucht </strong><strong>das Hirn?<br />
</strong></p>
<p>Kein Übergewicht, viel Bewegung, nicht rauchen, wenig Stress… So in etwa weiß jeder, was ihn gesund erhält und alt werden lässt – ohne dabei alt auszusehen.</p>
<p>Doch jetzt geht’s ans Feintuning – mit Nahrung, die gezielt das Oberstübchen fit hält.</p>
<p>Wie DER SPIEGEL unlängst berichtete, sind derzeit viele Forscher auf der Suche nach »Brain-Food«: Sie untersuchen, wie Nahrung auf das Gehirn wirkt.</p>
<p>Klar im Vorteil ist, wer richtig isst. Das zeigen die ersten Versuche. Die mit speziellen Zutaten ernährten Probanden lösen Denkaufgaben besser als vor der Nahrungsumstellung.</p>
<p>In der Spitzengruppe der wirksamsten Gehirn-Ankurbler tummeln sich: Fisch, Blaubeeren, Walnüsse und &#8211; Kurkuma, ein Gewürz, das in keiner Curry-Mischung fehlt.</p>
<p>Lautet jetzt die Devise der Zukunft: Nüsse naschen statt Nachhilfe? Lachs essen statt Lernstörung? Wer weiß. Aber zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie dann bitte Ihren Arzt oder Gemüsehändler.</p>
<h3>Unabdingbar für optimale Gehirnfunktionen sind.</h3>
<p><strong>Essenzielle Aminosäuren</strong>: Neurotransmitter-Synthese</p>
<p><strong>Lecithin, Serin</strong>: Acetylcholin-Synthese</p>
<p><strong>Vitamin A</strong>: Sehprozess</p>
<p><strong>Vitamin E, Vitamin C, Betakarotin</strong>: Antioxidanzien</p>
<p><strong>Omega-3-Fettsäuren</strong>: ZNS-Entwicklung, Durchblutung feiner Gefäße</p>
<p><strong>B-Vitamine</strong>: gesamter Stoffwechsel</p>
<p><strong>Magnesium, Mangan</strong>: Neurotransmitter-Synthese</p>
<p><strong>Eisen</strong>: Sauerstoff-Transport</p>
<p><strong>Kalzium</strong>: synaptische Informationsübertragung</p>
<p><strong>Cholesterin</strong>: Myelinbildung</p>
<h4><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie.info/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
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		</item>
		<item>
		<title>Spuren der Angst im Gehirn</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/gehirnforschung/spuren-der-angst-im-gehirn/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/gehirnforschung/spuren-der-angst-im-gehirn/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 20:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Bedrohung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Pape]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer massiven Bedrohung reagieren wir mit Angst. Unser Furchtverhalten ist entwicklungsgeschichtlich sehr alt und oft genug überlebenswichtig. Doch bei manchen Menschen treten Angstreaktion wiederholt unangemessen stark oder aus unpassendem Anlass heraus auf. Sie leiden unter Angst oder Zwangserkrankungen. Hans-Christian Pape vom Institut für Physiologie der Universität Münster erforscht die neurologischen Prozesse der Angst um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer massiven Bedrohung reagieren wir mit Angst. Unser Furchtverhalten ist entwicklungsgeschichtlich sehr alt und oft genug überlebenswichtig. Doch bei manchen Menschen treten Angstreaktion wiederholt unangemessen stark oder aus unpassendem Anlass heraus auf. Sie leiden unter Angst oder Zwangserkrankungen.</p>
<p>Hans-Christian Pape vom Institut für Physiologie der Universität Münster erforscht die neurologischen Prozesse der Angst um sie besser verstehen zu können.</p>
<p>Sind wir in einem Angstzustand, so feuern Hunderte von Nervenzellen in einem synchronen Muster. Wiederholt sich diese Aktivität zu oft und ist die Angst zu groß, so kann sich das Muster ins Gehirn einbrennen. Ein Furchtgedächtnis entsteht, und schon bei einem kleinen Anlass reagiert das Gehirn panisch.</p>
<h2>Film: &#8220;<a title="Die Spur der Angst" href="http://213.155.73.172/tvsender/stations/mpg/index.asp?VideoNr=481&amp;player=2" target="_blank">Die Spur der Angst</a>&#8220;</h2>
<p>Aufbauend auf den Erkenntnissen von Hans-Christian Pape können nun gezielt mentale Strategien und Therapien gegen Angsterkrankungen entwickelt werden. Für seine wegweisenden Arbeiten erhielt er am 19.11.2007 den Max-Planck-Forschungspreis.</p>
<h4><a title="Mentalakademie" href="http://www.mentalakademie.info/" target="_blank">MENTALTRAINING ein Corporateblog der Mentalakademie</a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></h4>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lange ist „Jetzt&#8221;?</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/allgemein/wie-lange-ist-%e2%80%9ejetzt/</link>
		<comments>http://mentalakademie.info/blog/allgemein/wie-lange-ist-%e2%80%9ejetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 23:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[JETZT]]></category>
		<category><![CDATA[Pöppel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mentalakademie.info/blog/?p=855</guid>
		<description><![CDATA[GEGENWÄRTIG Prof. Dr. E. Pöppel hat die Gegenwart gemessen. DREI SEKUNDEN, sagt die Hirnforschung &#8211; danach ist die Gegenwart schon wieder Vergangenheit. Unter der Inventarnummer 1994-157000 hat das Deutsche Museum Bonn das Messgerät katalogisiert, mit dem der Psychologe Ernst Poppel von der Uni München diesen Wert 1967 ermittelte. Testpersonen mussten dazu ihre individuelle Einschätzung abgeben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>GEGENWÄRTIG</h3>
<p>Prof. Dr. E. Pöppel hat die Gegenwart gemessen.</p>
<p><strong>DREI SEKUNDEN</strong>, sagt die Hirnforschung &#8211; danach ist die Gegenwart schon wieder Vergangenheit. Unter der Inventarnummer 1994-157000 hat das Deutsche Museum Bonn das Messgerät katalogisiert, mit dem der Psychologe Ernst Poppel von der Uni München diesen Wert 1967 ermittelte.</p>
<p>Testpersonen mussten dazu ihre individuelle Einschätzung abgeben, was sie als „Jetzt&#8221; empfanden.<br />
Die Drei-Sekunden-Taktung des Bewusstseins ist noch heute Stand der Wissenschaft: Unser Gehirn beschäftigt sich drei Sekunden lang mit einer Sache und verschmilzt in dieser Zeit alle Sinneswahrnehmungen zu einem Gesamteindruck. Dann prüft es, ob ein Wechsel zu anderen Aufgaben sinnvoll ist oder das bisherige Thema weiterbearbeitet werden soll.</p>
<p>Werden wir innerhalb dieser drei Sekunden unterbrochen, wird unser „Arbeitsspeicher&#8221; gelöscht. Kleinere Einheiten als drei Sekunden hinterlassen keine Spuren in unserem Gedächtnis. Anders ausgedrückt: Das Gehirn konstruiert sich   gemessen die Welt alle drei Sekunden zu einem neuen „Jetzt&#8221;, weil es die Sinneseindrücke in einem kürzeren Zeitraum nicht entschlüsseln kann. Übrigens gibt es in allen Sprachen einen Rhythmus, der auf dieses Drei-Sekunden-Fenster eingestellt ist: Eine gesprochene Verszeile ohne Zäsur ist nie länger als drei Sekunden.</p>
<p>PM 07/2009</p>
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		<title>Die Zeit in uns&#8230; oder wie die innere Uhr tickt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 17:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chronotypen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Uhr]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die innere Uhr unseren täglichen Rhythmus vorgibt. Die innere Uhr des Menschen ist ein komplexes System aus Sensoren im Gehirn, Hormonen und genetischer Prägung. Sie bestimmt nicht nur wann wir wach sind und schlafen, essen und trinken sondern auch wie hoch unser Blutdruck und unsere Körpertemperatur sind. Der Taktgeber jedes Menschen läuft ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie die innere Uhr unseren täglichen Rhythmus vorgibt.</strong></p>
<p>Die innere Uhr des Menschen ist ein komplexes System aus Sensoren im Gehirn, Hormonen und genetischer Prägung. Sie bestimmt nicht nur wann wir wach sind und schlafen, essen und trinken sondern auch wie hoch unser Blutdruck und unsere Körpertemperatur sind. Der Taktgeber jedes Menschen läuft ein wenig anders, so gibt es Frühaufsteher und Langschläfer. Doch was geschieht, wenn man der inneren Uhr zuwider läuft?</p>
<p>Auf die Idee des inneren Rhythmus kam 1729 erstmals der französische Physiker Jean Jaques d&#8217;Ortous de Mairan. Er untersuchte Mimosen, die ihre Blätter tagsüber hoch tragen und sie nachts absenken. Lange dachte man, dies sei eine direkte Reaktion auf das einfallende Tageslicht. Doch Fehlanzeige. De Mairan stellte die Pflanzen dauerhaft ins Dunkel und stellte fest, dass diese ganz unbeeindruckt von dem fehlenden Licht ihren Rhythmus beibehielten.</p>
<p><strong>Tickt die innere Uhr auch bei Menschen im Dunkeln richtig?</strong></p>
<p>Wochenlang lebten Forscher für einen Versuch isoliert in einem Bunker. Ihr natürlicher Rhythmus blieb auch ohne äußere Zeitgeber erhalten.</p>
<p>Die Ergebnisse der Studie sind erstaunlich. Über die gesamte Zeit hinweg behielt der Wissenschaftler einen konstanten Rhythmus bei. Auch deutsche Studien, in denen Freiwillige bis zu sechs Monate in Bunkern verbrachten, bestätigten dies. Der Tagesrhythmus der Freiwilligen blieb ebenso wie deren körperliche Merkmale wie Blutdruck und Temperatur relativ stabil. Ihr Tag war allerdings etwas länger als 24 Stunden.</p>
<p><strong>Im Körper gibt es mehrere innere Uhren. </strong></p>
<p>Das Hauptsteuerungszentrum jedoch setzt sich aus zwei kleinen Nervenknoten im Gehirn zusammen, den so genannten suprachiasmatischen Nuclei (SCN). Sie geben Informationen an die Zirbeldrüse weiter, die dann das Hormon Melatonin ausschüttet. Der Melatoningehalt im Blut variiert im Tagesverlauf und spielt eine wesentliche Rolle für den Tagesrhythmus von Mensch und Tier. Was passiert, wenn man keine suprachiasmatischen Nuclei mehr besitzt zeigen Versuche an Hamstern. Entfernt man den Tieren die SCN, verlieren sie jegliche Rhythmik für Schlafen, Wachsein, Essen und Trinken &#8211; ihr Zeitplan gerät vollständig durcheinander. Transplantiert man ihnen jedoch einen der Nuclei zurück, erlangen sie nach etwa einer Woche ihr Zeitgefühl wieder.</p>
<p>Wie alle Uhren muss auch die innere Uhr geeicht werden. Dies geschieht durch das Tageslicht. Nervenzellen, die auf der Netzhaut sitzen und direkt zu den SCN im Gehirn laufen, geben dem inneren Zentrum den Takt vor. Tagsüber sendet der innere Taktgeber Signale an verschiedene Regionen des Gehirns und steuert so wichtige Körperfunktionen wie beispielsweise Körpertemperatur und Verdauung. In der Nacht hingegen, wenn das Hormon Melatonin ausgeschüttet wird, lässt die Aktivität nach, und viele Körperfunktionen werden herunter gefahren.</p>
<p><strong>Bei Babys und Alten läuft die Uhr anders.</strong></p>
<p>Dieser innere Rhythmus muss sich jedoch erst etablieren. Neugeborene besitzen noch keinen festen Rhythmus. Da sie noch nicht viel Nahrung auf einmal zu sich nehmen können, bringt sie ihr Hungergefühl dazu, immer wieder aufzuwachen und nach Nahrung zu verlangen. Ein Säugling, der etwa 16 Stunden Schlaf täglich benötigt, wird daher nachts mehrmals wach. Erst ab dem dritten Lebensmonat beginnt ein Baby sich mit Tag und Nacht zu synchronisieren.</p>
<p>Bei älteren Menschen beginnt die innere Uhr zunehmend kürzer zu laufen. Ab dem Alter von 50 Jahren nimmt der Anteil der Tiefschlafphasen ab. Außerdem schlafen alte Menschen im Allgemeinen schlechter ein, wachen leichter auf und schlafen eine kürzere Zeitspanne am Stück. Wenn sie im Alter zur gleichen Zeit ins Bett gehen wie noch zu Arbeitszeiten, führt das oft dazu, dass sie bereits nach etwa sechs Stunden Schlaf schon sehr früh am Morgen wieder aufstehen.</p>
<p><strong>Ist das Diktat der inneren Uhr dem Menschen angeboren?</strong></p>
<p>Die innere Uhr kann bei einigen Menschen vor, bei anderen nachgehen. Auf diese Weise entstehen unterschiedliche &#8220;Chronotypen&#8221;. Jene Menschen, bei denen die innere Uhr etwas vorgeht, sind oft Frühaufsteher. Ihre innere Uhr ist morgens schon auf Wachsein gestellt. Bei Langschläfern hingegen steht die innere Uhr zur gleichen Zeit noch auf Schlaf. Sie erreichen ihr Leistungshoch erst am späten Vormittag. Etwa zehn Prozent reine Frühtypen und zwanzig Prozent reine Spättypen gibt es in der Bevölkerung. Die Mehrheit liegt irgendwo dazwischen.</p>
<p>Diese Unterschiede zwischen den Chronotypen sind genetisch festgelegt, sie können also nur schwer bis gar nicht umgeprägt werden. Die innere Uhr jedes Menschen läuft sein ganzes Leben lang individuell. Da unsere Gesellschaft allerdings nicht auf solch unterschiedliche Chronotypen eingestellt ist, führt das zu Problemen. Während &#8220;Frühaufsteher&#8221; beispielsweise zu Schulbeginn um acht Uhr schon fit und leistungsfähig sind, ähneln die elektrischen Hirnströme eines &#8220;Langschläfers&#8221; zu dieser Tageszeit denen eines Schlafenden. So haben Frühaufsteher trotz gleicher Begabung oft bessere Noten als Langschläfer.</p>
<p>Quelle ZDF &#8220;<a title="ZDF" href="http://abenteuerforschung.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7261006,00.html" target="_blank">Abenteuer Forschung</a>&#8221;</p>
<p><strong>Wie ist das bei Ihnen?</strong></p>
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		<title>Unser Gehirn &#8211; 02</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 20:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Sprace]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklungsgeschichte des Denkens Es gilt heute als gesichert, dass das Denken die Funktion eines biologischen Systems, nämlich des Gehirns, ist und dass es sich auch nicht unabhängig von dessen innerer Organisation entwickelt haben kann. Unser Gehirn hat sich in der Evolution schrittweise ausgebildet. Das Denken ist eine Folge evolutionärer (materieller) und historisch-gesellschaftlicher Prozesse, die eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Entwicklungsgeschichte des Denkens</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-302" title="Gehirnzelle" src="http://mentalakademie.info/blog/wp-content/uploads/2009/02/zelle.jpg" alt="Gehirnzelle" width="101" height="76" />Es gilt heute als gesichert, dass das Denken die Funktion eines biologischen Systems, nämlich des Gehirns, ist und dass es sich auch nicht unabhängig von dessen innerer Organisation entwickelt haben kann.</p>
<p>Unser Gehirn hat sich in der Evolution schrittweise ausgebildet. Das Denken ist eine Folge evolutionärer (materieller) und historisch-gesellschaftlicher Prozesse, die eine schrittweise Entwicklung symbolischer Funktionen ermöglicht hat.</p>
<p>Genaues Erkennen von Umweltdetails ist schon beim Orientierungs-, Nahrungs- oder Beutesuchverhalten von Insekten gegeben. Wirbeltiere, wie z. B. Vögel, verfügen über strukturierte Bilder ihrer Artumgebung. Die angeborenen Mechanismen sind eine Vorstufe des klassifizierenden Erkennens. Vormenschliche Primaten ordnen die Dinge ihrer Umwelt nach deren Verwendungsweise, z. B. einen Ast zum Stochern, Zuschlagen oder Stützen.</p>
<p>Bei der Assoziation von Lauten mit Begriffen wurden von den frühen Hominiden bedürfnisgerechte Benennungen gefunden („Funktionalwert&#8221; eines Dinges und Element produktiven Denkens). Im Prozess der Hominidisierung werden durch Klima- und Umweltveränderungen in starkem Maße Lernen und Umlernen herausgefordert. Lange Märsche in nahrungsarmer Savanne erfordern das Einprägen von Wegemarken, um eine reiche Nahrungsquelle als Ziel wiederzufinden. Solche Routen können klassifiziert werden, z. B. nach Art des Zieles, das man erreichen will. Sie können mit anderen Wegen schnell verglichen werden.</p>
<p>Diese intensivierten Lernbedingungen während der Hominidisierung schaffen bleibende Module menschlichen Denkens: Die Verkettung von Bild- oder Aktionsfolgen im Gedächtnis, ihre Verkürzung wie auch ihre Umkehr sind in vielen komplexen Denkanforderungen enthalten &#8211; in der Handhabung mit Mengen oder Zahlen, bei der Planung von Unternehmungen, bei der Konstruktion von Werkzeug, bei taktischer Planung.</p>
<p>Es gibt viele Gründe anzunehmen, dass sich die menschliche Sprache mit dem kombinatorischen Werkzeugdenken entwickelt hat. Mit der Verknüpfung von Lauten an Begriffe entsteht die enge Wechselbeziehung zwischen Sprache und Denken und mit ihr die Doppelfunktion der Sprache, nämlich gleichzeitig Kommunikations- und Erkenntnismittel zu sein.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>Areale der Großhirnrinde</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 03:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grafiken]]></category>
		<category><![CDATA[Bewußtsein]]></category>
		<category><![CDATA[Denkvorgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Großhirnhemisphären]]></category>
		<category><![CDATA[Großhirnrinde]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine graue Substanz, die Großhirnrinde, bildet die äußere Nervenzellschicht des Gehirns. Durch viele Furchen und Krümmungen ist die Oberfläche der Großhirnhemisphären stark vergrößert. Als Teile von ihr werden vier sogenannte Lappen unterschieden. Der Schläfenlappen ist für Geruch, Gehör und Sprache zuständig, der Scheitellappen für Tastsinn und Geschmack, der Hinterhauptslappen für das Sehen und der Stirnlappen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-97" title="ariale-groshirnrinde" src="http://mentalakademie.info/blog/wp-content/uploads/2009/01/ariale-groshirnrinde.jpg" alt="ariale-groshirnrinde" width="500" height="392" /></p>
<p>Eine graue Substanz, die Großhirnrinde, bildet die äußere Nervenzellschicht des Gehirns. Durch viele Furchen und Krümmungen ist die Oberfläche der Großhirnhemisphären stark vergrößert. Als Teile von ihr werden vier sogenannte Lappen unterschieden.</p>
<p>Der Schläfenlappen ist für Geruch, Gehör und Sprache zuständig, der Scheitellappen für Tastsinn und Geschmack, der Hinterhauptslappen für das Sehen und der Stirnlappen &#8211; in dem man den Sitz des Bewußtseins vermutet &#8211; für Bewegung, Sprache und Denkvorgänge. Diese Grobeinteilung ist allerdings unter dem Vorbehalt zur Kenntnis zu nehmen, daß die Gehirnforschung beim Thema „Bewußtsein&#8221; immer noch vor vielen Rätseln steht.</p>
<h3><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
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		</item>
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		<title>Unser Gehirn &#8211; 01</title>
		<link>http://mentalakademie.info/blog/gehirnforschung/unser-gehirn-01/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 08:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann Krottenmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Aristoteles]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Markgram]]></category>
		<category><![CDATA[Mettrie]]></category>
		<category><![CDATA[Rizzolatti]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Zimbardo]]></category>

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		<description><![CDATA[„Das Gehirn &#8211; Einführung“ Es ist bei einem erwachsenen Menschen cirka 1,5 Kilogramm schwer, schimmert graurosa und hat die Konsistenz eines hartgekochten Eies. Auf den ersten Blick erscheint das Gehirn, das Zentralorgan des Menschseins, erstaunlich unspektakulär. Aristoteles vermutete, es sei mit seinen vielen Windungen einzig zur Kühlung des Blutes da. Das Denken, war der griechische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>„Das Gehirn &#8211; Einführung“</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-131" title="feuern" src="http://mentalakademie.info/blog/wp-content/uploads/2008/12/feuern.jpg" alt="feuern" width="122" height="161" />Es ist bei einem erwachsenen Menschen cirka 1,5 Kilogramm schwer, schimmert graurosa und hat die Konsistenz eines hartgekochten Eies. Auf den ersten Blick erscheint das Gehirn, das Zentralorgan des Menschseins, erstaunlich unspektakulär. Aristoteles vermutete, es sei mit seinen vielen Windungen einzig zur Kühlung des Blutes da. Das Denken, war der griechische Philosoph überzeugt, finde im Herzen statt.</p>
<p>Das Gehirn hat im Laufe der Wissenschaftsgeschichte unterschiedliche, widersprüchliche Funktionszuweisungen und Interpretationen erfahren.</p>
<p>Der französische Arzt und Philosoph Julien Offray de La Mettrie interpretiert den Menschen im 18. Jahrhundert als Maschine und das Gehirn entsprechend als Rechenwerk im Kopf. Noch bis vor wenigen Jahren betrachtete man das Gehirn als Computer, seine Neuronengeflechte als Schaltkreise, das Denken als Input-Output-Prozess.</p>
<p>Ein Gedanke zieht sich durch die Jahrhunderte der Hirnforschung. Das Gehirn ist ein einsames Organ, von der Knochenhülle des Schädels nicht nur beschützt, sondern isoliert.  Als Sitz der Persönlichkeit naturgemäß individuell und eigensinnig. Jedoch das Bild wandelt sich. In jüngster Zeit weichen diese Interpretationen einer neuen Vorstellung &#8211; Gemeinsinn ersetzt den Eigensinn, das Gehirn wird von der kalten Maschine zum sozialen Organ.</p>
<p>Hinweise kommen aus der Robotertechnik: Beim Versuch, einem Computer Intelligenz einzupflanzen, scheitern die Entwickler kläglich. Sie können seine Schaltkreise mit noch so viel Wissen vollstopfen, er lernt nur bedingt. Er braucht für Künstliche Intelligenz, die Chance, seine Umwelt selbst zu erfassen und mit ihr in Wechselwirkung zu treten. Interaktion ist die Voraussetzung für Intelligenz.</p>
<p>Bei Experimenten mit Affen finden der Italiener Giacomo Rizzolatti und seine Mitarbeiter Nervenzellen im Gehirn, die nicht nur agieren, wenn das Tier eine bestimmte Handlung vollführt (nach einer Banane greift). Sie werden auch aktiv, wenn der Affe seinen menschlichen Versuchsleiter beim Griff nach der Banane beobachtet.</p>
<p>Als „Zellen des Mitgefühls&#8221; werden die Spiegelneuronen in den Medien wie in der Fachwelt hochgejubelt. Die Metapher von der emotionslos kalkulierenden Rechenmaschine Gehirn löst sich nahezu vollständig auf. In unserem Denkorgan finden wir Spuren unseres evolutionär-emotionalen Erbes ebenso wie Hinweise darauf, dass unsere Intuition, das Bauchgefühl, in Wahrheit dem Kopf entspringt.</p>
<p><strong>Wir denken nicht mit dem Herzen, wir fühlen mit dem Gehirn.</strong></p>
<p>Der Bremer Hirnforscher Gerhard Roth stellt fest: Wir sind auf die emotionale Seite unseres Denkens angewiesen, um Rationalität in Handeln umsetzen zu können.</p>
<p>Der Evolutionspsychologe David M. Buss ist überzeugt,  dass unser evolutionäres Erbe nicht nur positiv ist: „Jeder Mensch hat  das Potenzial, ein Verbrechen zu begehen.&#8221; Aber &#8211; das ist die gute Botschaft von Buss &#8211; die Natur hat uns nicht nur Mordgelüste mitgegeben, sondern auch die Fähigkeit, sie zu kontrollieren. Für den amerikanischen Psychologen Philip G. Zimbardo resultiert aus seiner experimentellen Praxis menschlicher Selbsterkenntnis eine dringende Mahnung: „Wir sind alle verführbar.&#8221;</p>
<p>Das Gehirn ist nicht das Organ des Eigensinns, der Hort fest verdrahteter, kühler Berechnungen. Es ist ein soziales und sozial formbares Organ, eine erfahrungsgesteuerte Gefühls- und Wertezentrale mit rationaler Teilkontrolle.</p>
<p>Es ertüchtigt uns nicht nur zu sozialem Verhalten, es ist auch selbst sozial organisiert. „Das Gehirn&#8221;, sagt der aus Südafrika stammende Schweizer Hirnforscher Henry Markgram, „ist die effektivste Demokratie.&#8221; Alle Neuronen verhalten sich unterschiedlich. Aber sie respektieren sich. Sie lernen, sich in ihrer Verschiedenheit aufeinander abzustimmen.</p>
<p><strong>„Das Verständnis des Gehirns wird die Gesellschaft verändern&#8221;</strong>, ist Markgram überzeugt.</p>
<p>Welche Meinung haben Sie?</p>
<p>Wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig vorbeischauen und uns Ihre Erfahrungen und Wissen dazu mitteilen.</p>
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